© gorodenkoff via iStock

Das Spiel deiner Lieblingsmannschaft vom Spielfeldrand mitverfolgen, Shoppingtrips ins weihnachtliche New York oder nach Mailand, Live-Konzerte im Londoner Hyde Park oder eine Besichtigung der Cheops-Pyramide in Ägypten – für das alles könnte es schon bald nicht mehr notwendig sein, in das Flugzeug zu steigen und zu verreisen, denn mit dem Konzept des neuen Metaverses entstehen völlig neue Formen der virtuellen 3D-Interaktion. Das Zukunftspotential des Metaverses wird nach und nach auch von den Big Playern der Branche erkannt – so sticht Facebook (inzwischen Meta) mit einer Investition von zehn Milliarden Dollar heraus, während Bloomberg das potentielle Marktvolumen des Metaverse auf 800 Milliarden Dollar für 2024 prognostiziert. Was das Metaverse auch für den E-Commerce so spannend macht, wie das virtuelle Einkaufserlebnis im Online-Handel nachhaltig beeinflusst wird und auf was du deswegen besonders achten musst, erfährst du hier im fynax-Blog.

Metaverse – mehr als nur ein Trend?

First things first: Das Metaverse dient als Zugang zu einer virtuellen Onlinewelt, in der von Nutzer:innen angelegte virtuelle Avatare als Protagonisten agieren. Was sich erst mal wie ein Videospiel anhört, dürfte sich schon bald als fester Bestandteil der E-Commerce-Branche etablieren, denn das Ziel von Big Playern wie Meta, Amazon oder Microsoft ist es unter anderem auch eine digitale Parallelwelt zu erschaffen, in der Avatare und Nutzer:innen neu entstehende Marketplaces dreidimensional nutzen können.

Die Umbenennung von Facebook in Meta, die darauffolgende Investition in Höhe von 10 Milliarden Dollar sowie das auf 800 Milliarden Dollar prognostizierte Marktvolumen und die Integration der Gaming-Plattform „Roblox“ in das Metaverse sind bereits deutliche Anzeichen für Anleger:innen und auch Online-Händler:innen den Trend ernst zu nehmen und das Zukunftspotential für den Online-Handel nicht zu unterschätzen.

Anwendungsbasierte Technologie – das A und O

Die schnelle Anpassungsfähigkeit des Metaverses, schier unendliche Gestaltungsmöglichkeiten und die bereits geplante Einführung von immersiven Technologien wie Augmented- (AR) und Virtual Reality (VR) werden dazu beitragen, das Online-Einkaufserlebnis von Konsument:innen nachhaltig zu verändern.

Erste Beispiele dieser Technologien sind bereits erfolgreich bei Amazon und beispielsweise großen Brillenhersteller:innen getestet worden: Mithilfe der Augmented Reality Tools ist es Käufer:innen möglich, eine Brille virtuell anzuprobieren oder mit dem Room Decorator von Amazon virtuelle 3D-Möbelstücke auf dem Smartphone in die eigene Wohnung hineinzuprojizieren.

In der Gaming-Welt ist der Erfolg des Konzepts ebenfalls zu beobachten, denn auch hier sind Konsument:innen dazu bereit reales Geld für virtuelle Besitztümer wie Tokens, Statussymbole, Grundstücke oder Kleidungsstücke auszugeben, um ihren Avatar entsprechend anzupassen. Doch was genau bedeutet diese Entwicklung für den Online-Handel? Und wie können Online-Händler:innen im Metaverse mit ihrem Shop und ihren Produkten erfolgreich partizipieren?

Möglichkeiten für Unternehmen im Metaverse

Die Möglichkeiten der Partizipation für dein Online-Business sind vielfältig. Wie bereits angesprochen besteht beispielsweise die Möglichkeit digitale Kleidung oder Accessoires für die Metaverse-Avatare anzubieten. Das schließt aber gleichzeitig nicht den Verkauf von real-physischen Produkten aus, denn das Metaverse kann eben auch als virtueller 3D-Showroom für deine Kleidungsprodukte dienen, um deinen Kund:innen ein besseres Online-Einkaufserlebnis zu bieten.

Auch hybride Angebote, das heißt virtuelle und reale Produkte können auf deiner Plattform angeboten werden. Der Edelsteinanbieter Juwelo zum Beispiel verkauft physische Schmuckstücke zusammen mit einem Non-Fungible Token (NFT), also mit einer digitalen Besitzurkunde des Produkts, die anschließend digital in die Wallet der Kund:innen geladen wird.

Generell ist der Verkauf von NFTs im Bereich Digital Art vielversprechend, aber auch der Verkauf von digitalen Grundstücken oder die möglich gemachte Werbeschaltung lediglich durch die Präsenz deiner Marke oder deiner Produkte in virtuellen Marketplaces des Metaverse können die Reichweite und die Profitabilität deines Online-Shops verbessern.

Im Metaverse entstehen neue Marktplätze und damit auch neue Chancen für neue Player in der Online-Branche. Besonders die erfolgreiche Integration von NFTs, die beispielsweise als virtuelle Währungseinheiten, als Zugangspässe zu exklusiven Online-Events oder als Kaufvoraussetzung für ausgewählte exklusive Produkte (virtuell oder real) genutzt werden können, wird für den Erfolg deines Onlineshops ausschlaggebend sein. Ein weiterer Knackpunkt für einen erfolgreichen Metaverse-Auftritt dürfte auch die digitale Interaktion mit den Nutzer:innen sein, denn die Erreichbarkeit und die Qualität deines Kundenservices auf der Plattform entscheidet letztendlich über die Kund:innenzufriedenheit.

Die Vorteile für E-Commerce Unternehmen

Die wichtigsten Vorteile, die ein Einstieg im Metaverse mit sich bringen haben wir dir hier aufgelistet:

  1. Entertainment
    • Der Entertainment-Faktor deines Online-Shops und dessen Auswirkungen auf die Kaufbereitschaft deiner Kund:innen sollten nicht unterschätzt werden. Virtuelle Erlebnisse im Zusammenspiel mit dem Gamification-Ansatz haben positive Auswirkungen auf das Kaufverhalten der Konsument:innen. Der Schuhgigant Nike zum Beispiel hat mit NIKELAND einen 3D-Bereich auf der Spieleplattform Roblox im Metaverse gestartet und ermöglicht den Avataren spielerisch Punkte zu sammeln und diese gegen digitale Kleidung einzutauschen.
  2. Erstanbietervorteil
    • Durch einen frühen Einstieg ist eine Vorreiterrolle für dein Unternehmen möglich. Marketingaktionen und Werbeschaltungen auf einer alternativen Plattform mit Zukunftspotential wie Metaverse erweitern die Reichweite deiner Produkte.
  3. Verbesserte Kundenbetreuung
    • Die Interaktion im virtuellen Raum beeinflusst die Wahrnehmung der Konsument:innen von Marken und Produkten. Außerdem kann eine aktive Kundenbetreuung im virtuellen Raum die Produkt- und Serviceerfahrung verbessern und damit auch einen starken Einfluss auf die Kaufentscheidung der Kund:innen haben.
  4. Marktforschung
    • Das Metaverse ist datengesteuert. Eine sinnvolle Datenspeicherung und Auswertung kann wertvolle Hinweise zu Konsument:innenverhalten liefern und somit dem Unternehmenswachstum helfen.
  5. Personalisierung
    • Personalisierte (Marketing-) Kampagnen auf Grundlage der Datenauswertung steigern die Produktattraktivität und erhöhen die Chancen auf ein positives Kauferlebnis.
  6. Unbegrenztes Potential
    • Das Potential für den E-Commerce ist unbegrenzt. Je nach Entwicklung kann die Plattform neue Absatzmöglichkeiten und Geschäftsmodelle für Online-Händler:innen bieten.

Natürlich ist das Metaverse noch immer bestenfalls ein Beta-Projekt und noch nicht bei der breiten Masse angekommen. Anwendungsorientierte Technologien wie AR und VR müssen qualitativ hochwertig bereitgestellt, umgesetzt und den Massen zugänglich gemacht werden, um zu überzeugen.

Nichtsdestotrotz deuten inzwischen mehrere Faktoren in der Branche auf einen anhaltenden Aufwärtstrend. Hohe Investitionen der Big Player, aber auch unabhängig davon einige neue Virtual Reality Projekte, wie beispielsweise der 3D-basierte virtuelle Rundgang in der Cheops-Pyramide mithilfe von AR-Technologie verdeutlichen diesen Trend.

Für Online-Händler:innen ist insbesondere eine frühzeitige Investition in die ohnehin schon wichtige Infrastruktur der Cybersicherheit von Bedeutung. Denn auch im Metaverse gelten Fälschungen, gehackte Avatare und Cyberangriffe als größte Risikofaktoren für deinen Online-Shop.


DIESEN ARTIKEL TEILEN

Unsere letzten Beiträge


fynax. Flow digital.

LinkedIn Profil
Vernetze dich auf LinkedIn mit fynax
FOLLOW @FYNAX
Facebook Feed
Vernetze dich auf Facebook mit fynax
FOLLOW @FYNAX

FYNAX NEWSLETTER

So geht E-Commerce.

Der fynax Newsletter

Mit der Registrierung nimmst du die Datenschutzerklärung zur Kenntnis.

E-Commerce Value Creation, CX-Optimierung, das Omnichannel-Einkaufserlebnis oder die Möglichkeiten des Metaverse-Universums für die Online-Branche – die Themenbereiche der Aussteller:innen und Expert:innen sind für Online-Händler:innen auf der diesjährigen E-Commerce Expo (EBE) vielfältig und orientieren sich am Puls der Zeit. Auch unser fynax-Team samt Leiter:innen Saravanan Sundaram und Nadja Müller war vor Ort und bot den Besucher:innen u. a. als Hauptbühnensponsor wichtige Insights bezüglich einer modernen Steuerberatung im Online-Handel, die dem digitalen Zeitgeist entspricht.

In der diesjährigen Ausgabe der E-Commerce Berlin Expo haben sich über 9.000 Teilnehmer:innen für das größte E-Commerce-Event in der deutschen Hauptstadt zusammengefunden. Mit mehr als 250 Aussteller:innen, rund 70 Expert:innenvorträgen auf fünf Bühnen und informativen Workshops und Podiumsdiskussionen versteht sich die EBE als eine der wichtigsten Networking Plattformen und Enabler für den Wissens- und Erfahrungsaustausch in der Branche.

Wie moderne Steuerberatung funktioniert

Im ersten Messeauftritt des Jahres für das fynax-Team referierten unsere Leiter:innen Saravanan Sundaram und Nadja Müller zusammen mit Steuerberater Tim Hütte in ihrer Masterclass rund um das Thema „Moderne Steuerberatung im Online-Handel“ über den „State of the Art“ und gingen darauf ein, wie eine moderne Steuerberatung für den E-Commerce aussehen muss.

In dem interaktiven Interview gehen Sie unter anderem auf den Erstkontakt mit dem:r Online-Händler:in ein, erklären die Abwicklung der Buchhaltung und geben Aufschluss über die Frage, wo der größte Beratungsbedarf ihrer Zielgruppe besteht.

Sowohl auf der Bühne als auch abseits beim fynax-Messestand überzeugten Saravanan, Nadja und Tim mit ihrer Fachexpertise und ihrer einfachen und lockeren Art. Sie erklärten den Besucher:innen, warum Steuerberatung eben nicht nur eine trockene Abwicklung von Quartalszahlen ist, sondern viel mehr ein organisches Konstrukt, dass sich genau wie die Branche selbst stets weiterentwickelt und verändert.

Messe verpasst? Kein Problem, trefft unsere Branchenexpert:innen am 15. und 16. April beim Founder Summit in Wiesbaden. Wir freuen uns auf einen persönlichen Austausch mit euch!


DIESEN ARTIKEL TEILEN

Unsere letzten Beiträge


fynax. Flow digital.

LinkedIn Profil
Vernetze dich auf LinkedIn mit fynax
FOLLOW @FYNAX
Facebook Feed
Vernetze dich auf Facebook mit fynax
FOLLOW @FYNAX

FYNAX NEWSLETTER

So geht E-Commerce.

Der fynax Newsletter

Mit der Registrierung nimmst du die Datenschutzerklärung zur Kenntnis.

Für Rechtsanwältin und Steuerberaterin Cara Raff steht fest: am Thema E-Commerce kommt man in der heutigen Zeit nicht vorbei. Sie hat sich deswegen mit ihrem sechsköpfigen Team das Ziel gesetzt, die führende E-Commerce-Kanzlei in Süddeutschland zu werden. Was die Branche für sie so spannend macht und welche Besonderheiten es für Online-Händler:innen in der Beratung zu beachten gibt, hat sie uns verraten.


Cara Raff, du bist Rechtsanwältin und Steuerberaterin bei der ETL Bodensee Gruppe. Welche Rolle nimmst du im Unternehmen ein?

Wir haben insgesamt fünf Standorte rund um den Bodensee. Ich bin für Friedrichshafen, den größten Standort der Bodenseegruppe mit über 60 Mitarbeitern, verantwortlich und übernehme gleichzeitig mehrere Rollen: Sowohl in einem tollen Team die Standortleitung als auch ebenfalls im Team die Gesamtunternehmensleitung. Ein mittelständisches Unternehmen mit über 130 Mitarbeitern kann eine Person alleine nicht verantwortlich leiten ohne zu verbrennen. Ich bin vor sieben Monaten zum dritten Mal Mutter geworden und die Kanzlei ist jetzt sozusagen mein viertes Baby, ich habe mir nur eine kurze Pause gegönnt. Mittlerweile haben sich meine Rollen fachlich ein bisschen verändert, da ich meinen Fokus verstärkt auf den Bereich E-Commerce gelegt habe. Ich muss allerdings dazu sagen, dass wir auch hier immer im Team arbeiten und ich das fachlich nicht alleine stemme, sondern gemeinsam mit einem wunderbaren Kollegen, der ebenfalls Steuerberater ist und in den umsatzsteuerlichen Themen absolut aufgeht.

Neben der klassischen Steuerberatung arbeitest du in der Entwicklung von Umstrukturierungs-Konzepten. Als Rechtsanwältin handelst du Deals aus, erstellst Finanzierungskonzepte und bringst Parteien zusammen. Außerdem gibst du regelmäßig Gründungsberatung für Unternehmer:innen. Seit wann bist du mit deiner Kanzlei Teil von fynax und wieso hast du dich dafür entschieden?

Wir hatten schon vorher einige Berührungspunkte mit dem E-Commerce. Das ist auch selbsterklärend, denn wer den Anspruch hat eine digitale Kanzlei sein zu wollen, der muss sich mit den Themen am Puls der Zeit auseinandersetzen. Dazu gehört der E-Commerce-Bereich wie kein Zweiter. Der Online-Handel ist einfach super spannend und wir wollen boomende Branchen unbedingt beraten. Die E-Commerce-Beratung ist für uns sozusagen die Spitze des Eisbergs der Finanzbuchhaltung. Bevor wir uns fynax 2022 angeschlossen haben, ist uns aber aufgefallen, dass der E-Commerce-Bereich durchaus aufwändig ist. Doch genau hier hat es bei uns Klick gemacht: es ist aufwändig, wenn man sich nicht auskennt! Sobald man die Schnittstellen zwischen Steuerrecht und E-Commerce gefunden hat, liegen die optimalen Voraussetzungen für eine zielgerichtete und unglaublich nutzbringende Beratung vor.
Aber unsere Entscheidung, Teil des fynax-Teams zu werden, macht auch aus unternehmerischer Sicht Sinn: Sie dient nämlich auch der Mitarbeitergewinnung. Insbesondere junge Leute suchen neue Herausforderungen, wollen sich weiterentwickeln und eben nicht nur ganz buchen wie anno dazumal. Besonders die jungen Kollegen wollen am Puls der Zeit mitwirken und sind deswegen affin für neue Branchenbereiche wie den E-Commerce. Dieser Fokus hilft auch unsere jungen Mitarbeiter an uns zu binden. Wir versuchen ihnen daher auch viel Freiraum zur eigenen Entwicklung zu bieten. Sie verändern damit das Berufsbild und ihren Marktwert.

Was macht eine gute Steuerberatung für dich aus?

Der Schlüssel liegt in dem Wort „Beratung“. Das ist auch der Grund, warum wir in unserer Kanzlei diese verschiedenen Bereiche angegliedert haben. Neben der Steuerberatung haben wir auch eine Unternehmens- und eine Rechtsberatung. Ich selbst bin Rechtsanwältin. Der Beratungsansatz muss meiner Meinung nach aus einem 360°- Paket bestehen. Im Umkehrschluss könnte man vielleicht fragen, was für viele Mandaten als schlechte Beratung gilt? Der Mandant geht den Weg alleine und zum Jahresabschluss sieht man sich weit nach Ende des Wirtschaftsjahres für das Finanzamt die Zahlen an und dann ist wieder ein Jahr Funkstille. Das ist bei uns nicht so. Unsere Finanzbuchhaltung meldet die Zahlen regelmäßig auch an den jeweiligen zuständigen Steuerberater und nach erfolgter Kontrolle und bei Handlungsbedarf setzt dieser sich sofort an eine Lösung des Problems und nicht erst zum Jahresende beim Abschlussgespräch mit dem Mandanten. Das schreiben wir uns groß auf die Fahne: die Qualität unserer Beratung und Begleitung. Viele Mandanten im E-Commerce sind jung und starten ihr E-Commerce-Business direkt schon mit dem Gedanken, es zu verkaufen, wenn es erfolgreich genug ist: wir schaffen daher oftmals auch gleich eine Struktur, die bereits den Exit vorsieht. Wir betrachten entlang des Weges alle möglichen Szenarien des Prozesses. Aber am Anfang geht es in erster Linie darum, eine Bestandsaufnahme zu machen, das Business zu analysieren und z.B. einen fünf-Jahresplan auszuarbeiten oder ein bestimmtes Ziel zu formulieren, bevor wir die nächsten Schritte gehen.

Was macht den Bereich E-Commerce so spannend und welche Besonderheiten gibt es in der Beratung von E-Commerce-Unternehmen?

Die Besonderheit ist, dass ich als Unternehmer im E-Commerce viel größere Märkte bedienen kann, mich anders präsentieren, anders einkaufen und ganz neue Wege gehen kann, sowohl bei Kunden als auch bei den Lieferketten. Diese Vielfältigkeit kann mit neuen Ideen neu bespielt werden, selbst wenn man aus einer Branche kommt, bei der man zunächst gar nicht an E-Commerce denkt. Wer hätte gedacht, dass man Fenster super übers Internet verkaufen kann? Unsere Mandanten sind so unterschiedlich – auch das macht das Ganze so spannend. Die E-Commerce-Beratung ist deshalb auch immer eine, die auf neuen Visionen und Ideen der Unternehmer basiert. Das macht meinen Beruf spannend, jeden Tag auf´s neue.

DIESEN ARTIKEL TEILEN

Unsere letzten Beiträge


fynax. Flow digital.

LinkedIn Profil
Vernetze dich auf LinkedIn mit fynax
FOLLOW @FYNAX
Facebook Feed
Vernetze dich auf Facebook mit fynax
FOLLOW @FYNAX

FYNAX NEWSLETTER

So geht E-Commerce.

Der fynax Newsletter

Mit der Registrierung nimmst du die Datenschutzerklärung zur Kenntnis.

Das fynax-Duo im Portrait

13. Februar 2023

Nadja Müller und Saravanan Sundaram sind nicht nur die Köpfe hinter fynax, sondern auch die Stimmen und Gesichter unseres Podcasts „Thanks for Shopping“ (prod. von Podstars by OMR). Woher unser Führungsduo kommt, wie sie E-Commerce verstehen und warum sie mit fynax und ihrer persönlichen Art in der Branche doch etwas herausstechen, haben sie uns im Interview erzählt.


Saravanan und Nadja, wo kommt ihr her und was habt ihr vor eurer Zeit bei fynax gemacht?

Saravanan Sundaram (S): „Bevor ich in den E-Commerce Kosmos von fynax eintauchte, war ich sieben Jahre im Einzelhandel und anschließend in der Start-Up-Welt unterwegs. Damals haben wir ganz frisch angefangen, unsere Produkte im Internet zu testen. Zu diesem Zeitpunkt gab es auf Amazon beispielsweise nur Bücher zu kaufen. Wir haben zwar unsere Unterwäsche über den Online-Handel versucht zu verkaufen, aber interessanterweise mussten die Leute, wenn sie online bezahlt haben, trotzdem zu uns in den Laden fahren, um die gekauften Waren abzuholen – der ganze Online-Handel steckte eben noch in den Kinderschuhen. Aufgrund meiner Erfahrungen aus dem Einzelhandel und der Start-up-Szene bat ein alter Kollege mich darum, Kontakt zum Vorstand der ETL-Gruppe aufzunehmen. Die Position für die neu entstandene Marke für den Online-Handel fynax passte einfach wie die Faust aufs Auge.“

Nadja Müller (M): „Ich habe einen ganz klassischen Lebenslauf: Ich habe Wirtschafts- und Umweltrecht studiert, bin dann in die Wirtschaftsprüfung gegangen und schließlich in die Steuerberatung gerutscht – eigentlich mehr durch Zufall. Ich habe vorher viele unterschiedliche Stationen durchlaufen: Ich habe in Trier studiert, war dann beruflich in Koblenz, in Düsseldorf und schließlich in Berlin. Den ersten wirklichen Berührungspunkt mit E-Commerce hatte ich während meiner Zeit bei einem Online-Möbelhaus, bei dem ich mich um das ganze Thema Steuern gekümmert habe. Außerdem habe ich damals als Referentin für den NWB-Verlag ein Seminar zum Thema E-Commerce und Steuern geleitet. Aufgrund der Programmheftchen, die wir im Rahmen des Seminars herausgaben, ist Herr Müller, Vorstand der ETL, auf mich aufmerksam geworden und hat Kontakt mit mir aufgenommen für die Leitungsstelle des neu entstehenden fynax-Teams.“

Was macht den Bereich E-Commerce so spannend?

M: „Vor ein paar Jahren war das ganze Thema einfach super neu und gerade auch aus Sicht der Steuerberatung so etwas wie eine grüne Spielwiese: Viele Dinge waren noch nicht entschieden, man ist ständig auf gesetzliche Regelungen gestoßen, die nicht für den Online-Handel ausgelegt waren. Das macht den Transferprozess bis heute einfach spannend. Man muss auch sagen, dass die Branche sehr schnelllebig, modern und digital ist. Randthemen wie Datensicherheit und Datenschutz – also die ganze Infrastruktur– macht den Kosmos E-Commerce für die Steuerberatung sehr interessant. Man weiß nie so wirklich, welcher Trend als nächstes kommt. Wenn man diesen ganzen Hintergrund beleuchtet, dann geht es beim Thema E-Commerce um viel mehr, als nur um das ein- und verkaufen.“

S: „Wir sind die Generation vor dem Internet. Wir haben unsere Kindheit ohne Smartphones verbracht. Wir sind quasi die Konsolengeneration Nintendo und Sega. Dann kam auf einmal der Computer Amiga, der damals fortschrittlichste PC, auf den Markt. Und ich glaube, dass wir deswegen aus heutiger Sicht sehr gut nachvollziehen können, wie rasant diese Entwicklung damals war: Als Anfang der neunziger Jahre das Internet kam, gab es ja noch kein Google, sondern Alta Vista. Erst nach und nach sind Online-Marktplätze wie „ebay“ oder „Amazon“ Mitte des Jahrzehnts entstanden. Amazon gehört mittlerweile zu den Marktführern des Online-Handels, hat am Anfang aber nur Bücher verkauft. Auch Zalando fing nur mit Schuhen an und ist jetzt börsennotierter deutscher Online-Versandhändler – eben nicht nur für Schuhe, sondern auch für Kleidung und Kosmetik. Sie alle haben früh verstanden, wie weit die Nachfrage reicht und wie groß das Potential ist.

Was weiterhin spannend an der Branche ist: dass man die Leute im E-Commerce kennenlernt und sieht, was hinter den Kulissen alles passiert und wie schnell und agil sich die Branche weiterentwickelt und weiterwächst. Die Corona-Pandemie hat natürlich auch noch dazu geführt, dass ein richtiger Boost hinzugekommen ist, dass die Menschen noch mehr online kaufen und verbrauchen. Ich glaube auch, dass da noch gar kein Ende in Sicht ist. Es gibt noch so viele weitere Themen im E-Commerce-Bereich! Das hören wir auch ständig bei uns im „Thanks for Shopping“-Podcast. E-Commerce ist weitaus mehr als nur das Verkaufen und Einkaufen von Produkten online, wie Nadja schon meinte. Es gibt weitaus mehr Themen und ich glaube, dass das Vielen noch gar nicht so bewusst ist.“

Was zeichnet euch bei fynax in eurer Zusammenarbeit aus?

S: „Was ich auf jeden Fall sagen kann, ist: Wir haben echt viel Spaß. Wir sind viel mit dem Team auf Messen und Veranstaltungen unterwegs und stehen gemeinsam auf Bühnen. Dabei lachen wir sehr viel und haben Freude an unserer Arbeit. Das zeichnet uns auch aus. Wenn wir mit den Kanzlei-Leiter:innen zusammenarbeiten und im Austausch stehen, merken wir, dass immer der Spaß an der Arbeit und der Spaß daran, sich weiterzuentwickeln, im Vordergrund steht. Wir sehen auch, dass sie Lust haben mitzumachen – vor allem deshalb, weil der Job am Ende nicht monoton ist. Jedes Mandat ist so individuell, dass letztendlich auch jede:r Mandant:in interessant für die Kanzleien wird. Der Markt entwickelt sich und wir müssen uns mit ihm weiterentwickeln. Der E-Commerce ist zudem eine sehr kommunikative Branche. Wenn man es nicht schafft, sichtbar zu sein und auf Augenhöhe zu kommunizieren, dann hat man das Spiel schon verloren. Würden wir beispielsweise auf Messen in Anzug und Krawatte stehen, würde uns keiner der Online-Händler:innen ansprechen. Genau deswegen haben wir auch unseren Podcast „Thanks for Shopping“ ins Leben gerufen: in diesem sprechen wir sowohl über die Zukunft des E-Commerce, Marktentwicklungen, neue Technologien – als auch über Steuern. Wir wollen Online-Händler:innen, Unternehmen und Entwickler:innen eine Plattform bieten und gleichzeitig das Netzwerk weiter ausbauen, Partner:innen finden, direkt mit den Leuten in Kontakt treten und von ihnen lernen. Wir als Steuerberater:innen müssen ihre Probleme verstehen, damit wir besser darauf eingehen können.“

M: „Und auch bezogen auf die ETL-Gruppe insgesamt finde ich, dass wir von fynax, schon ein bisschen herausstechen. Allein optisch: Wie Saravanan schon meinte, geben wir Interviews eben im Hoodie oder stehen auf Bühnen und erzählen dem Publikum etwas. Wir machen manche Dinge schon anders, als die ETL es gewohnt ist. Trotzdem glaube ich, dass der Erfolg für uns spricht. Letztendlich muss das Auftreten zur Branche passen – und genau diesen Zeitgeist verkörpern wir.“

DIESEN ARTIKEL TEILEN

Unsere letzten Beiträge


fynax. Flow digital.

LinkedIn Profil
Vernetze dich auf LinkedIn mit fynax
FOLLOW @FYNAX
Facebook Feed
Vernetze dich auf Facebook mit fynax
FOLLOW @FYNAX

FYNAX NEWSLETTER

So geht E-Commerce.

Der fynax Newsletter

Mit der Registrierung nimmst du die Datenschutzerklärung zur Kenntnis.

Der Online-Handel boomt – trotzdem hat Deutschland in puncto Digitalisierung eine Menge aufzuholen, vor allem im internationalen Vergleich. Das Bundesministerium für Digitales und Verkehr 2023 hatte daher eine neue Digitalstrategie verabschiedet. Die Relevanz der neuen Digital- und Datenstrategie ist auch Alexander Rabe, CEO des eco-Verbands der Internetwirtschaft, bewusst. In der neuen Folge von „Thanks for Shopping“ erklärt er unseren Podcast-Hosts Nadja Müller und Saravanan Sundaram, wie und warum die Digitalstrategie der Ampelregierung die ersten Impulse setzt, welche Herausfordeurngen bei der Umsetzung bestehen und welche Mittel noch ergriffen werden müssen, um dies zu unterstützen.

Zwischen 2012 und 2016 war Alexander in verschiedenen Rollen für die Gesellschaft für Informatik e.V. (GI) tätig und ist seit 2016 Geschäftsbereichsleiter der Politik, Rechts- und Regulierungsabteilung. Heute verantwortet er in seiner Funktion als Geschäftsführer die strategisch-inhaltliche und kommunikative Außendarstellung des eco-Verbands in Berlin, Brüssel und Köln. Durch seine tiefgreifenden Erfahrungen in der Branche weiß Alexander genau, auf, was es bei der neuen Digitalstrategie ankommt: „Datenstrategie ist ein Thema, bei dem sich die Bundesregierung positionieren muss und Ansätze finden muss, wie wir die digitale Transformation von Wirtschaft und Gesellschaft konstruktiv gestalten können.“

Alexander geht in der neuen Folge von „Thanks For Shopping“ unter anderem auf das Digitalministerium, digitale Identitäten und die Einrichtung eines Datenzentrums ein – Bereiche, die vor allem auch für Online-Händler:innen und ihre Onlineshops wichtige Neuerungen darstellen – und erklärt in welchen Bereichen die Digitalstrategie aus seiner Perspektive nachjustiert werden kann.

DIESEN ARTIKEL TEILEN

Unsere letzten Beiträge


fynax. Flow digital.

LinkedIn Profil
Vernetze dich auf LinkedIn mit fynax
FOLLOW @FYNAX
Facebook Feed
Vernetze dich auf Facebook mit fynax
FOLLOW @FYNAX

FYNAX NEWSLETTER

So geht E-Commerce.

Der fynax Newsletter

Mit der Registrierung nimmst du die Datenschutzerklärung zur Kenntnis.

© Ilija Erceg via iStock

Der Umsatzeinbruch der E-Commerce Branche 2022 hat Spuren hinterlassen: Kostensteigerungen, die Inflation, sinkende Konsum- und Kaufbereitschaft der Konsument:innen, sowie die Energiekrise und Lieferkettenprobleme. Das sind nur einige wenige Beispiele der Herausforderungen, die auf Online-Händler:innen 2023 zukommen. Und dennoch gibt es ein Lichtblick am Ende des Tunnels: nach Einschätzung des Instituts der Deutschen Wirtschaft wird für 2023 eine positive Entwicklung des Online-Handels prognostiziert. Wie du am besten auf die anstehenden Herausforderungen reagierst und auf was du besonders achten musst, erfährst du hier im fynax-Blog.

Rebound 2023?

Die knapp zwei Jahre anhaltende Sonderkonjunktur des E-Commerce hat durch die Inflation und Energiekrise im Zuge des Ukraine-Krieges ein jähes Ende gefunden. Trotzdem gehen Expert:innen des Bundesverbands für E-Commerce und Versandhandel Deutschland (BEVH) davon aus, dass die Branche sich nach dem Umsatzeinbruch 2022 wieder auf einen Rebound im neuen Jahr freuen darf. Der signifikante Vorteil des E-Commerce im Vergleich zum stationären Handel liegt vor allem bei der Einsparung der Personalkosten. Online-Händler:innen haben vergleichsweise weniger Personalausgaben, sind daher nicht an die inflationäre Gehaltsspirale gebunden und können entsprechend günstigere Angebote in ihren Online-Shops ermöglichen. Auch deshalb gehen Expert:innen mit einer Wachstumsrate der E-Commerce-Branche von bis zu fünf Prozent im neuen Jahr aus.

Herausforderungen für den Online-Handel

Trotz der positiven Prognose müssen sich Online-Händler:innen allerdings auch auf Herausforderungen in der Branche gefasst machen. Der Zustandsanalyse des ECC Köln und des Zahlungsdienstleisters Mollie zufolge entstehen die größten Herausforderungen für den E-Commerce aufgrund von allgemeinen Kostensteigerungen, erschwerten Wettbewerbsbedingungen und aufgrund des nachlassenden Konsums. Im Zuge des Ukraine-Kriegs sind vor allem auch im Online-Handel die wirtschaftlichen Nachwirkungen durch die andauernde Energie-, Inflations- und Lieferkettenkrise zu spüren.

Nichtsdestotrotz sind aber auch branchenspezifische Gründe für viele Probleme des Online-Handels ausschlaggebend. Dazu gehören unter anderem der Mangel an geeigneten Fachkräften und damit verbunden fehlendes Know-How, sowie eine schlechte Beratungs- und Betreuungsqualität.

Online-Händler:innen reagieren auf die Herausforderungen mit digitalen Maßnahmen, wie zum Beispiel mit dem Ausbau ihres Online-Marketings und der Weiterentwicklung ihrer Webshops. Außerdem sind Verbesserungen der Webservices durch Angebote von flexiblen Bezahlungsmethoden wie „Buy Now, Pay Later“, Betrugsminimierung durch Investitionen in die Cybersecurity und deren schnelle Integration in das Shopsystem erfolgversprechende Lösungsstrategien der Betreiber:innen.

Ein Umdenken in der Branche

Die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen sorgen für ein Umdenken in der Kund:innenbindungsstrategie. Big Player, aber auch kleine und mittelständische Unternehmen im E-Commerce legen den Fokus ihrer Marketingstrategie inzwischen primär auf Kund:innenbindung und nicht wie vorher auf die Kund:innenneugewinnung. Damit reagieren sie auf das veränderte Konsumverhalten, das für den Online-Handel eine große Herausforderung darstellt. Doch wie sieht eine erfolgreiche Strategie zur Kund:innenbindung aus? Und wie können sich Online-Händler:innen frühzeitig anpassen?

Tools und Trends 2023

Wie so oft steht auch im neuen Jahr die Kund:innenzufriedenheit an oberster Stelle und neue Tools und Trends im Online-Handel sollten vor allem für die Verbesserung des Einkaufserlebnisses genutzt werden. Das meint auch Fabian Fischer, CEO der Digitalberatungsplattform Etribes, der für den Erfolg eines Online-Shops das Kund:innenerlebnis als ausschlaggebenden Faktor bezeichnet.

Eine Übersicht über die wichtigsten Tools, mit denen ihr auf die kommenden Herausforderungen reagieren und eure ganzheitliche Cumstomer Journey verbessern könnt, haben wir hier für euch zusammengestellt:

  • Virtual Reality

Das Tool „Virtual Reality“ ist durch 3D-Animationen besonders dazu geeignet, den Kund:innen ein verbessertes Online-Einkauferlebnis zu bieten. Bekannte Beispiele sind digitale Anproben von Kleidungsstücken oder die digital-räumliche 3D-Darstellung von Möbelstücken. Die Integration einer 3D-Ansicht deiner Produkte in deinem Webshop erleichtert deinen Kund:innen die Auswahl und verbessert das Online-Einkaufserlebnis nachhaltig.

  • Künstliche Intelligenz

Programme, die mit künstlicher Intelligenz arbeiten, sind in der Lage zusätzlichen Content bei angebotenen Produkten anzubieten und diese Informationen automatisch zu generieren.

  • Beratungsqualität

Besonders hervorzuheben ist die Relevanz der Beratungsqualität im Online-Shop. Nicht nur die Möglichkeit einer Beratung auf deiner Webpage, sondern auch die Möglichkeit einer schnellen und persönlich-zugänglichen Beratung sollte daher möglich sein. Das kann beispielsweise über eine (Video-) Chat-Funktion, oder aber auch über den klassischen telefonischen Kontakt erreicht werden.

  • Kund:innenbindungsangebote

Du solltest überlegen, deine Produkte community orientiert anzubieten und über spezielle Zielgruppen-Angebote deine Kund:innen an deinen Online-Shop zu binden.

Ein professionelles Datenauswertungsprogramm ist besonders für Online-Händler:innen praktisch, da das Programm dabei hilft, Marketing-Prozesse zu optimieren, die Effizienz des Unternehmens zu steigern und auf Veränderungen im Markt entsprechend reagieren zu können.

DIESEN ARTIKEL TEILEN

Unsere letzten Beiträge


fynax. Flow digital.

LinkedIn Profil
Vernetze dich auf LinkedIn mit fynax
FOLLOW @FYNAX
Facebook Feed
Vernetze dich auf Facebook mit fynax
FOLLOW @FYNAX

FYNAX NEWSLETTER

So geht E-Commerce.

Der fynax Newsletter

Mit der Registrierung nimmst du die Datenschutzerklärung zur Kenntnis.

Daten, Daten und noch mehr Daten – in Unternehmen können sie sehr vielfältig, aber auch unübersichtlich sein. Diese zu sammeln, in Dashboards zu visualisieren und auszuwerten, ist für den Erfolg und die Zukunft eines jeden Unternehmens essenziell. Das weiß auch Andreas Fischer, CEO von minubo.  Wie die All-in-one Business Intelligence Software Struktur und Transparenz ins Datenchoas von E-Commerce Unternehmen bringen will, erklärt Andreas unseren Podcast-Hosts Nadja Müller und Saravanan Sundaram in der neuen Folge von Thanks for Shopping.

Vor seiner aktuellen Position als CEO bei minubo hat Andreas bei studiVZ gearbeitet und hatte schließlich seinen endgültigen Einstieg in die Start-Up Welt als Mitbegründer des Curated-Shopping Anbieters Modomoto. Durch seine Erfahrungen im Bereich E-Commerce weiß Andreas worauf was es bei einer „All In One Business Intelligence Lösung“ ankommt: Unternehmensoptimierung durch die zentrale Sicherung und transparente Auswertung von Unternehmensdaten aus allen Unternehmensbereichen. Oder wie es Andreas selbst beschreibt: „minubo macht aus Datenchaos Business Outcome“. minubo ist besonders für E-Commerce Händler:innen und mittelständische Unternehmen interessant, da das Datenauswertungsprogramm dabei hilft, Marketing-Prozesse zu optimieren, die Effizienz des Unternehmens zu steigern und auf Veränderungen im Markt entsprechend zu reagieren.

In der neuen Folge von Thanks for Shopping geht Andreas auf die Struktur und die Anwendung des Datenprogramms ein und erklärt, wieso Transparenz und Datenzugänglichkeit für jede:n Online-Händler:in auf der Agenda stehen sollte und veranschaulicht, wie die Anwendung bei der Multichannel und trendorientierten Expansion deines Online-Shops helfen kann.


DIESEN ARTIKEL TEILEN

Unsere letzten Beiträge


fynax. Flow digital.

LinkedIn Profil
Vernetze dich auf LinkedIn mit fynax
FOLLOW @FYNAX
Facebook Feed
Vernetze dich auf Facebook mit fynax
FOLLOW @FYNAX

FYNAX NEWSLETTER

So geht E-Commerce.

Der fynax Newsletter

Mit der Registrierung nimmst du die Datenschutzerklärung zur Kenntnis.

Der Brutto-Umsatz im Online-Handel in Deutschland ist zum Vorjahreszeitraum um 10,8 Prozent gefallen, Krisen wie die mit dem Krieg in der Ukraine verbundene Inflation und die weiterhin angespannten Lieferketten – es war ein herausforderndes Jahr für die Branche. Zusätzlich steht der Online-Handel vor der Herausforderung, sich klima- und umweltfreundlich zu transformieren. Nicht zuletzt, weil dem Wert Nachhaltigkeit gesellschaftlich zunehmend mehr Bedeutung beigemessen wird. Umso wichtiger ist es deshalb, die kommenden Trends im E-Commerce frühzeitig zu erkennen und diese für sich nutzen zu können. Welche vielversprechenden Trends das Jahr 2023 für den Online-Handel mit sich bringt, erfährst du hier bei uns im fynax-Blog.

Trend 1: „Buy now, pay later“

„Buy now, pay later“ (BNPL) heißt auf Deutsch nichts anderes als „jetzt kaufen und später bezahlen“. Dabei handelt es sich praktisch um eine moderne Bezeichnung für den klassischen Rechnungskauf, wie man ihn unter anderem auch aus den Quelle- und Otto-Katalogen kannte. Die neue Bezahlfunktion gilt als Umsatzbooster für E-Commerce-Unternehmen und Payment-Dienstleister wie PayPal oder Klarna. Prinzipiell stellt die Bezahlmethode sowohl für Händler:innen, als auch für Kund:innen ein nützliches Tool dar, das vor allem in Zeiten der wirtschaftlichen Unsicherheit als flexible Alternative zur klassischen Bezahlmethode genutzt werden kann. Kleine und mittlere Unternehmen, sowie Online-Händler:innen können durch die Einführung der Bezahlfunktion Bestandskund:innen binden, sowie Neukund:innen gewinnen.

Trend 2: Cybercrime im E-Commerce

Die Risiken des Cybercrimes für Online-Händler:innen sind auch 2023 ein bestimmendes Thema für den E-Commerce: organisierte Cyberverbrechen mit Trojanern, klassischen Betrugsmitteln oder dem Diebstahl von Zugangsdaten der Händler:innen und Käufer:innen müssen ernst genommen werden. Dazu bieten sich regelmäßige Awareness-Sicherheitsschulungen für neue und bestehende Mitarbeiter:innen an, aber auch die Einführung von Hard- und Software-basierten Sicherheitsprogrammen. Sogenannte „Bug Bounty“-Programme können zusätzlich genutzt werden, um Schwachstellen im Sicherheitssystem zu suchen und die Schutzmaßnahmen entsprechend nachzujustieren.

Trend 3: Optimierung und Automatisierung der Lieferketten

Die Sicherstellung der Lieferfähigkeit eines E-Commerce Unternehmens ist unabdingbar. Mittel- und langfristig gesehen ist die Automatisierung der Lieferketten mithilfe von AI-Programmen (künstlicher Intelligenz) die nachhaltigste Lösung. In unserer fynax-Trendstudie gehen wir auch nochmal detaillierter auf Nachhaltigkeit und Lieferketten im Online-Handel ein. Aber generell müssen auch kleine und mittlere Unternehmen flexiblere und agilere Prozesse, wie zum Beispiel cloudbasierte Softwareprogramme für die Überwachung der Lieferketten einführen. Hierbei ist besonders eine gute und flexible Kund:innenkommunikation für jede:n Online-Händler:in wichtig, da diese Kommunikation bei Lieferkettenproblemen für die Kund:innenzufriedenheit eine entscheidende Rolle spielt.

Trend 4: Secondhand – Eine Chance für den E-Commerce

Aufgrund der aktuellen Produktknappheit, Lieferengpässen und dem sich verändernden Kaufverhalten der Konsument:innen rücken vor allem auch Gebrauchtwaren oder De-Facto Neuwaren wieder verstärkt in den Fokus der Kund:innen.

Auch wenn die Hauptbeweggründe für einen Kauf der kostengünstigere Preis der Produkte und die Nachhaltigkeit stellen dürften, so müssen Online-Händler:innen und Plattformen bei dem Vertrieb von Gebrauchtwaren vor allem auf die Qualität ihrer Dienstleistung achten: Das bedeutet – zuverlässige Produkte, zuverlässiger Service und zuverlässige Reklamationsmöglichkeiten.

Trend 5: Die Revolution des Online-Einkaufserlebnisses

Unterhaltung und Gamification sind Schlüsselbegriffe für die neue Art des Einkaufserlebnisses für E-Commerce Kund:innen. So zeigen Studien, dass vor allem das jüngere Publikum sich durch Unterhaltungselemente zum Kauf von Produkten motivieren lässt. Die Einbindung von Entertainment und Gamification-Ansätzen, wie beispielsweise die Konfiguration von Minispielen auf der Website des Onlineshops oder Kurzvideos erhöhen die Verweildauer der Kund:innen und steigern somit auch die Motivation zur Kaufbereitschaft. Auch Verlinkungen zu Social Media Events tragen dazu bei den Kund:innenstamm fester zu binden, Neukund:innen zu gewinnen und ihre Verweildauer auf den Plattformen zu steigern.

Trend 6: Echtzeitshopping via Livestream

Der Megatrend aus China dürfte sich bald schon in Europa etablieren und auch in Deutschland durchstarten. Das Live-Shopping knüpft an die bereits im Voraus erwähnten Unterhaltungselemente im Einkaufserlebnis an, denn auch hier bietet das Echtzeit-Shopping interessante Elemente, die die Verweildauer der Konsument:innen online erhöhen können. Durch 3D-Produktvorführungen, das Testen von Produkten oder das Anprobieren von Klamotten beispielsweise erhalten die Interessent:innen einen besseren und vor allem authentischeren Eindruck des besagten Produkts.

Smarte Kommunikationsmöglichkeiten, wie etwa die Einführung von Likes, Kommentaren oder Live-Umfragen während der Produktvorstellung können dir außerdem damit helfen das Einkaufserlebnis noch interaktiver zu gestalten. Da Livestreams über die eigene Webpage oder über Social Media Plattformen geteilt werden können, sollten sich auch KMUs oder Kleinunternehmer:innen des stationären Handels mit dieser Idee auseinandersetzen.

Wichtig wäre im Live-Shopping aber vor allem die Wahl des Hosts bzw. Presenters: Diesen kannst du entweder als KOL (Key Opinion Leader), also als Influencer:in wählen, oder eben auch als KOC (Key Opinion Consumer). Ein KOL verfügt in der Regel über eine sehr hohe Reichweite auf Social Media Kanälen und eignet sich daher besonders gut zur Kund:innen-Neugewinnung. Ein KOC hingegen kann damit punkten, dass er:sie als „normale:r“ Konsument:in des Produkts eine höhere Authentizität und Glaubwürdigkeit ausstrahlt. Ein KOC eignet sich also besonders gut für die Bindung der bestehenden Kundschaft und für den Aufbau eines Vertrauensverhältnisses mit den Kund:innen.

Trend 7: Nachhaltige Umsatzzahlen durch Kund:innenprofibilität

Besonders 2023 ist die Pflege deiner Bestandskund:innen extrem wichtig. Hierfür bieten sich diverse Kund:innenbindungsstrategien an, jedoch ist wohl die Incentives-Strategie eine der vielversprechendsten: in der sogenannten „Incentivize“-Strategie erhalten nur ausgewählte Kund:innen das Kaufrecht für bestimmte Produkte.

Ein Beispiel wäre die Birkin-Bag von Hermes, bei der nur Kund:innen die genug Umsatz generieren das Kaufrecht erhalten. Auch Nike verfolgt eine ähnliche Strategie: die Teilnahme an den sogenannten „Nike-Raffles“ per Losverfahren bestimmt ausgewählte Kund:innen, die das Vorkaufrecht auf exklusive Schuhe erhalten. Mit den Incentive-Strategien können Konsument:innen nachhaltig zum Kauf motiviert werden.


DIESEN ARTIKEL TEILEN

Unsere letzten Beiträge


fynax. Flow digital.

LinkedIn Profil
Vernetze dich auf LinkedIn mit fynax
FOLLOW @FYNAX
Facebook Feed
Vernetze dich auf Facebook mit fynax
FOLLOW @FYNAX

FYNAX NEWSLETTER

So geht E-Commerce.

Der fynax Newsletter

Mit der Registrierung nimmst du die Datenschutzerklärung zur Kenntnis.

© Valerii Evlakhov via iStock

Die eigene Wohnung bei Airbnb vermieten oder den Keller ausräumen und unbrauchbare Gegenstände auf eBay Kleinanzeigen verkaufen – viele Privatverkäufer:innen nutzen diese und andere Plattformen, um Gegenstände zu verkaufen, jedoch ist es unwahrscheinlich, dass darüber Buch geführt wird. Warum das aber mit dem neuen Steuertransparenzgesetz und der damit einhergehenden Meldepflicht, die 2023 in Deutschland in Kraft getreten ist, wichtig werden dürfte und welche Ausnahmeregelungen es gibt, erzählen wir dir heute im fynax-Blog.

Steuertransparenz für Plattformbetreiber:innen und Privatverkäufer:innen

Das neue Steuertransparenzgesetz folgt der EU-Richtlinie 2021/514 und regelt unter anderem die Meldepflicht von Plattformbetreiber:innen wie Amazon oder eBay, private Dienstleistungen und Veräußerungsgeschäfte bis zum 31.01.2024 an das Bundeszentralamt für Steuern zu melden. Betreiber:innen digitaler Plattformen sind somit auch dazu verpflichtet, Informationen über Einkünfte von Privatpersonen den zuständigen Finanzbehörden mitzuteilen, sofern die dafür vorgesehenen Voraussetzungen erfüllt sind. Um in diesem Prozess auch ausländische Anbieter:innen erfassen zu können, soll es einen automatisierten Informationsaustausch zwischen den EU-Mitgliedsstaaten geben. Doch ab wann greift das Steuertransparenzgesetz eigentlich? Und bist du als Privatverkäufer:in auch davon betroffen?

Betrifft das Steuertransparenzgesetz mich als Privatverkäufer:in?

Generell gilt: alle gewerblichen Nutzer:innen bzw. Einzelhändler:innen müssen von den Plattformen mit einer Übersicht über die getätigten Verkäufe an das Bundeszentralamt für Steuern gemeldet werden. Davon sind vor allem Plattformen wie eBay, Amazon, Airbnb oder Facebook Marketplace betroffen. Es gibt aber gewisse Grundvoraussetzungen, die bei privaten Verkäufer:innen erfüllt sein müssen, bevor die Daten auch an das Finanzamt weitergeleitet werden: Das Steuertransparenzgesetz greift bei Privatverkäufer:innen erst dann, wenn mehr als 30 Verkäufe und mehr als 2.000 Euro Verkaufserlös pro Kalenderjahr erwirtschaftet wurden. In diesem Fall werden die folgenden Daten der Verkäufer:innen an das Finanzamt gemeldet:

  • Name
  • Adresse
  • Bankverbindung
  • Steuer-ID
  • Verkaufserlöse, sowie Gebühren und Provisionen der jeweiligen Plattform

Ausnahmeregelungen

Wie so oft gibt es aber auch hier Ausnahmeregelungen: auch wenn mehr als 30 Verkäufe bzw. mehr als 2.000 Euro Verkaufserlös erwirtschaftet wurden, geht es in der Regel um die Art der verkauften Gegenstände. Denn Gegenstände des täglichen Gebrauchs, wie zum Beispiel Elektronikgeräte oder PKWs dürfen weiterhin steuerfrei von Privatanbieter:innen über die Plattformen verkauft werden. Der Begriff „täglicher Gebrauch“ ist hier im übertragenen Sinne zu verstehen, eine regelmäßige Nutzung der Gegenstände ist ausreichend, auch wenn der Gesetzgeber das nicht näher definiert. Gegenstände, die nicht täglich oder regelmäßig gebraucht werden, wie etwa eine Münzsammlung oder Antiquitätensammlung, dürften unter die Besteuerungsregelung fallen.

Ein Urteil des Bundesfinanzhofs in einem Fallbeispiel über Online-Verkäufe auf der Plattform eBay könnt ihr hier lesen.

In jedem Fall ist es empfehlenswert als Privatverkäufer:in Buch zu führen und Informationen zu Datum, Einkaufs-/Verkaufspreis, sowie Kosten und Gewinn mit entsprechenden Nachweisen zu hinterlegen. Die Meldepflicht der jeweiligen Plattformbetreiber:innen muss bis zum 31.01.2024 erfolgen.


DIESEN ARTIKEL TEILEN

Unsere letzten Beiträge


fynax. Flow digital.

LinkedIn Profil
Vernetze dich auf LinkedIn mit fynax
FOLLOW @FYNAX
Facebook Feed
Vernetze dich auf Facebook mit fynax
FOLLOW @FYNAX

FYNAX NEWSLETTER

So geht E-Commerce.

Der fynax Newsletter

Mit der Registrierung nimmst du die Datenschutzerklärung zur Kenntnis.

© Liuser via iStock

Im Rahmen der Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen hat sich Deutschland verpflichtet, ausbeuterische Arbeit in all ihren Formen bis 2025 ein Ende zu setzen. Hierfür ist nun am 1. Januar 2023 das sogenannte Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz, kurz Lieferkettengesetz in Kraft getreten. Zum ersten Mal werden Unternehmen in Deutschland damit verpflichtet, ihre Liefer- und Wertschöpfungsketten zu analysieren und Menschenrechte einzuhalten.

Unübersichtliche Lieferketten, beispielsweise in der Textilproduktion, sollen transparenter gestaltet werden, um einheitliche Standards bei Menschenrechten und Umweltschutz im Herstellungs- und Lieferprozess zu gewährleisten. Auch in der EU soll in den kommenden Jahren eine europaweit verbindliche Gesetzesgrundlage für alle Mitgliedsstaaten folgen.

Das Lieferkettengesetz garantiert unter anderem eine der Öffentlichkeit zugängliche Übersicht über die verschiedenen Lieferstationen im In- und Ausland, sowie einen Kontrollmechanismus für die Einhaltung der Sorgfaltspflicht großer Unternehmen. Im Detail sollen hierbei die Transparenz über die verschiedenen Stationen des Fertigungsprozesses gestärkt werden und Menschenrechte und Umweltschutzregeln über die gesamte Lieferkette eingehalten werden. Das heißt unter anderem, dass das Gesetz Kinderarbeit und Ausbeutung vorbeugen, sowie illegale Abholzung, Wasser- oder Luftverschmutzung unterbinden will. Doch wie sieht die Praxis aus? Wen betrifft das Lieferkettengesetz? Und: auf welche Details müssen vor allem Unternehmen achten?


Wer ist wann betroffen?

Das Lieferkettengesetz betrifft alle Unternehmen mit Sitz in Deutschland, die mehr als 3000 Mitarbeiter:innen beschäftigen. Zurzeit sind das in etwa 900 Großunternehmen und deren unmittelbare und mittelbare Zulieferer. Ab 2024 wird das LkSG aber auch Unternehmen betreffen, die mindestens 1000 Mitarbeiter:innen beschäftigen.

Betrifft mich das als Onlinehändler:in überhaupt?

Als Onlinehändler:in bist du wahrscheinlich nicht direkt von dem Gesetz betroffen. Aber Achtung: du könntest indirekt verpflichtet sein, denn es gilt für dich auch dann, wenn du Bestandteil der Lieferkette eines Unternehmens bist. Global Player wie Amazon, eBay, Otto, Zalando und Co. müssen das Gesetz einhalten. Verkaufst du über diese Plattformen deine Waren auf Rechnung der Plattformbetreiber:innen, können diese dich dazu verpflichten, dass du die Vorgaben einhältst. Vertreibst du deine Waren über diese Marktplätze aber auf eigene Rechnung, dann gilt das Gesetz für dich nicht.

Was muss ich tun?

Sofern du das Gesetz wegen deiner Beschäftigtenanzahl oder einer vertraglichen Verpflichtung durch die Marktplatzbetreiber:innen einhalten musst, hast du bestimmte Pflichten:

1. Einrichtung eines Risikomanagements.
2. Ernennung eines:r Menschrechtsbeauftragten
3. Regelmäßige Risikoanalyse der Lieferketten: dabei musst du tatsächliche und potenziell nachteilige Auswirkungen ermitteln und beheben
4. Abgabe einer „Grundsatzerklärung“ zur Achtung der Menschenwürde
5. Präventionsmaßnahmen gegenüber unmittelbaren Zulieferern. Hast Du Anhaltspunkte dafür, dass es zu Verstößen kommt, musst du auch präventiv gegen mittelbare Zulieferer vorgehen.
6. Leistung von Abhilfe bei Verstößen.
7. Einrichtung eines öffentlich zugänglichen und transparenten Beschwerdeverfahrens.
8. Umfangreiche Dokumentation der Lieferketten.
9. Jährliche Berichterstattung an das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA), spätestens vier Monate vor Ende des jeweiligen Geschäftsjahrs.
10. Veröffentlichung des jährlichen Berichts für sieben Jahre auf der Unternehmensseite
11. Beantwortung des 35-seitigen Fragenkatalogs des Bundesamts für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle
12. Regelmäßig stattfindende Praxischecks der Lieferketten.

Wo liegen die Probleme?

Unternehmen stehen bei der Umsetzung der Auflagen vor großen Herausforderungen: Das Lieferkettengesetz ist vor allem eine bürokratische Herausforderung und ein erhöhter Mehraufwand, der natürlich auch mit Kosten in der Umsetzung verbunden ist. Denn es reicht zum Beispiel nicht, wenn du dir von deinen Lieferant:innen schriftlich bestätigen lässt, dass sie die Grundsätze einhalten. Im Zweifelsfall musst du dies auch selbst überprüfen und transparent nachweisen.

Was passiert, wenn ich mich nicht an die Pflichten halte?

Du solltest die Sorgfaltspflichten aus dem Lieferkettengesetz nicht ignorieren. Auch wenn die Bußgelder für dich als kleinere:n Händler:in wahrscheinlich nicht so hoch ausfallen, kann das Bundesamt bei Verstößen mit Bußgeldern von bis zu 2 Prozent des Jahresumsatzes ahnden, sowie mit dem Ausschluss des Unternehmens bei der Vergabe von öffentlichen Aufträgen.

DIESEN ARTIKEL TEILEN

Unsere letzten Beiträge


fynax. Flow digital.

LinkedIn Profil
Vernetze dich auf LinkedIn mit fynax
FOLLOW @FYNAX
Facebook Feed
Vernetze dich auf Facebook mit fynax
FOLLOW @FYNAX

FYNAX NEWSLETTER

So geht E-Commerce.

Der fynax Newsletter

Mit der Registrierung nimmst du die Datenschutzerklärung zur Kenntnis.