Die Coronakrise hatte für ein beispielloses Wachstum im Onlinehandel gesorgt. Jahrelang kannte die Branche nur eine Richtung: aufwärts. Doch nun erlebt sie eine Ernüchterung: Onlineriesen wie Amazon und Co. bekommen die Sparsamkeit der Verbraucher:innen immer stärker zu spüren. Erstmalig seit 15 Jahren wurde ein Umsatzrückgang von 2,2 Milliarden Euro auf insgesamt 77,7 Milliarden Euro im Vergleich zu 2021 festgestellt. Dies zeigen die Ergebnisse der Studie „E-Commerce-Markt Deutschland 2023“ von EHI und ecommerceDB. Sind die fetten Jahre also vorbei?


Die Auswirkungen des Ukrainekriegs, die Folgen der Pandemie auf die gesamtwirtschaftliche Entwicklung sowie das Konsumklima belasten das Geschäft. Die Zeiten des Wachstums im deutschen Onlinehandel sind vorerst vorbei. Für das abgelaufene Jahr 2022 verzeichnen die tausend größten Onlineshops des Landes müssen einen Umsatzrückgang in Höhe von 2,8 Prozent verschmerzen. Dies entspricht einem Rückgang von 2,2 Mrd. Euro auf insgesamt 77,7 Mrd. Euro im Vergleich zu 2021, wie die Ergebnisse der Studie „E-Commerce-Markt Deutschland 2023“ von EHI und ecommerceDB zeigen. Damit ist das kontinuierliche Wachstum des Onlinehandels in der 15-jährigen Studiengeschichte erstmalig gestoppt.

„Einige Shops kämpfen mit großen Umsatzrückgängen oder tauchen in der diesjährigen Studie wegen Geschäftsaufgabe sogar zum letzten Mal auf“, erklärt Lars Hofacker, Leiter des Forschungsbereichs E-Commerce beim EHI. „Allerdings zeigen insbesondere kleinere Shops im neuen Ranking ein starkes relatives Wachstum. Insgesamt betrachtet ist der Top-1.000-Umsatz 1,5-mal so hoch wie vor der Pandemie. Für das laufende Jahr rechnen wir als EHI aber zunächst mit einer Fortsetzung des rückläufigen Trends“, ordnet Hofacker die aktuelle Lage weiter ein.

Kleinere Shops zeigen Wachstum – deutscher E-Commerce-Markt weiterhin stark konzentriert

Während im Pandemiejahr 2020 (33,1 Prozent) die top-1.000 im Folgejahr noch einen Zuwachs von 16,1 Prozent zulegen konnten, schwächte sich hingegen die allgemeine Konsumstimmung und damit auch die Online-Kaufbereitschaft in Deutschland ab. Dennoch ergibt sich im Pre-Covid-Vergleich (2022 mit 2019) immer noch ein Wachstum von 50,2 Prozent. Insbesondere die kleineren B2C-Onlineshops auf den hinteren 500 Plätzen des diesjährigen Rankings sind mit 7,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahr am stärksten gewachsen, wie die Studie belegt. Der Die top-100 erwirtschften über 70 Prozent des Umsatzes der Top-1.000. Damit ist der deutsche E-Commerce-Markt ist nach wie vor stark konzentriert.

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Amazon FBA (Fulfillment by Amazon) hat sich zu einer der beliebtesten Methoden im E-Commerce entwickelt, um Produkte zu verkaufen. Dabei ermöglicht Amazon es kleinen und mittelständischen Unternehmen, ihre Produkte auf der Plattform anzubieten, ohne sich um die logistischen Herausforderungen kümmern zu müssen. Für viele E-Commerce-Händler:innen ist das Angebot sehr attraktiv, doch haben die letzten krisengebeutelten Jahre gezeigt, dass man sich strategisch gut positionieren muss, um nachhaltig im Geschäft zu bleiben. Eine andere Alternative bietet dagegen unybrands, indem sie Online-Händler:innen zu möglichen Exit-Strategien beraten. Das innovative und junge Kollektiv vereint inzwischen rund zwei Dutzend Marken in ihrem Portfolio. Podcast-Hosts Saravanan Sundaram und Nadja Müller haben sich  mit Business Development Representative Benno Sader zusammengesetzt und ihnen von ihm über und über die die Geschäftsidee dahinter aufklären lassen.

Benno selbst kam mehr per Zufall zu seiner aktuellen Position. Nach seinem abgeschlossenen Business Economics Studium in Amsterdam, wollte er eigentlich einen Arbeitsvertrag bei Oracle unterschreiben, entschied sich aber für die Position bei unybrands. „Die erste Frage, die ich mir stellte: Was ist denn eigentlich ein Amazon-Aggregator? Und dann ist direkt meine Neugier geweckt worden“, erinnert sich Benno an sein erstes Gespräch mit dem jungen Kollektiv. Zu seiner Hauptaufgabe bei unybrands, Marken und Firmen zu akquirieren und ins Portfolio mitaufzunehmen, meint er: „Das war für viele eine Neuheit, die meisten Amazon-Händler wussten gar nicht, dass sie ihre Marke verkaufen können.“

Das Konzept von unybrands konzentriert sich auf die strategische Akquisition von Amazon FBA-Marken und auf deren Weiterskalierung. Das seit 2020 aktive Unternehmen hat seinen Hauptsitz in Berlin, ist aber auch global in verschiedenen Standorten wie Miami, Seattle und Shanghai aufgestellt. Was die nächsten Ziele für unybrands sind, wo der Hauptfokus liegt und welche Kennzahlen bei Amazon-FBA-Händler:innen besonders wichtig sind, erklärt Benno unseren Podcast-Hosts Saravanan und Nadja in dieser Episode von „Thanks for Shopping!“.

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Von der Besteuerung von Kryptowährung, NFTs, dem Wandel in der Finanzverwaltung bis hin zum Datenschutz im E-Commerce – wir blicken zurück auf zwei spannende Tage mit wertvollen Beiträgen und tollen Gästen zu topaktuellen Themen beim Felix1-roundtable Ende August in Warnemünde.

In den vergangenen Jahren hat kaum ein Bereich solch ein rasantes Wachstum hingelegt wie die Kryptowährung und die Blockchain-Technologie. Den spannenden Einstieg zur Thematik machte Rechtsanwalt Dr. Benedikt Krüger mit der Entscheidung des Bundesfinanzhofs (BFH) vom 14. Februar 2023 zur steuerlichen Einordnung von Kryptowährungen. Gemeinsam mit Rechtsanwalt und Steuerberater Dietrich Loll, Leiter der ETL SteuerRecht Berlin, hatte er das Verfahren begleitet und gab den Kanzleileiter:innen einen Überblick zur Entscheidungsbegründung des BFH.

Auch NFTs – kurz für Non-fungible Token – gewinnen immer mehr an Bedeutung. Kein Wunder – als digitale Form eines Vermögenswertes bieten sie Transparenz über Herkunft, Qualität und Sicherheit und liefern zudem überprüfbare Beweise, wie Krypto-Expertin und Steuerberaterin Evelyn Klieber erklärte. Doch wie werden geschenkte Token versteuert und Krypto-Transkationen eigentlich richtig steuerlich aufbereitet? Diesen und weiteren Fragen widmeten sich Klieber und Werner Hoffmann, Gründer und Geschäftsführer von Pekuna, in ihren Vorträgen. Sein Unternehmen verschafft Klarheit bei der Besteuerung von Kryptowährungen, wie etwa die Analyse von Blockchain-Transaktionsdaten.

Von der neuen Digitalisierungswelle in der Finanzverwaltung bis zu den Highlights der BP-Reform rundete schließlich Diplom-Finanzwirt und Steuerberater Daniel Denker den ersten Tag ab.

Wachstum durch Zukäufe – neue Rollup-Modelle im E-Commerce

Fachlichen Input aus der Welt des E-Commerce gab es zu Beginn des zweiten Tages von fynax-Leiter Saravanan Sundaram. Er gab den Kanzleileiter eine Übersicht zur Umsatzprognose sowie zu den kommenden Trends im Online-Handel.

Wie die Zukunft für E-Commerce-Aggregatoren aussieht und wie sich der Markt 2024 weiterentwickeln wird, erklärte Benno Sader, Business-Development-Manager bei unybrands. Unybrands ist eine E-Commerce-Plattform, die darauf abzielt, erfolgreiche Fulfillment by Amazon- und Direct-to-Consumer-Verkäufer zu akquirieren, die den Wunsch haben zu expandieren.

Auch in diesem Jahr ging es um den Erfahrungsaustausch und erfolgreiche Kanzleiführung. Angeknüpft an den fynax-Community-Gedanken nutzte der diesjährige Felix1-Roundtable das Wissen der ETL-Gruppe: ETL-Anwälte Dr. Diana Taubert, Dr. Uwe P. Schlegel und Rainer Robbel gaben wertvolle Insights zu Themen wie Datenschutz oder Marken- und Arbeitsrecht und boten den Kanzleileiter so neue und adaptive Perspektiven.

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Ob Haushaltswaren, Elektronik- oder Geschenkartikel – egal, was man gerade braucht, oft folgt die Suche nach den entsprechenden Artikeln online auf Marktplätzen, wie zum Beispiel Amazon oder eBay. Das gilt allerdings nicht überall. In der Schweiz dominiert – noch vor den hiesigen Online-Händler:innen – der führende Elektronik-Marktplatz Galaxus das Handelsgeschehen. Mit einer breiten Produktpalette und einem benutzer:innenfreundlichen Einkaufserlebnis hat sich das Schweizer Unternehmen so inzwischen auch in Deutschland als beliebter Online-Marktplatz etablieren können. Was die Plattform so erfolgreich macht und worauf deutsche Online-Händler:innen achten müssen, wenn sie ihre Waren auf dem Marktplatz verkaufen, hat uns der Schweizer Steuer- und Treuhandexperte der cmt ag Dominik Baldegger erklärt.

Galaxus‘ Ziele in Deutschland

Zusammen mit dem Schwesterunternehmen Digitec und dem Handelsriesen Migros legt Galaxus seit einigen Jahren den Fokus auf den deutschsprachigen Markt. Kein Wunder: Die Umsatzprognose für den E-Commerce allein in Deutschland wird für das Jahr 2023 auf etwa 102,20 Mrd. Euro geschätzt. Galaxus´ Ziel ist es, das erfolgreiche Businessmodell aus der Alpenrepublik in die Top 5 der deutschen Online-Marktplätze zu exportieren. Mit Standorten in Hamburg und Krefeld will Galaxus auch mit der Deutschen Post zusammenarbeiten, um deutschen Kund:innen die gewohnte hohe Qualität der Handelsplattform in puncto schneller Versand gewährleisten zu können.

„Mit Blick auf die jüngere Geschichte des Unternehmens war es Galaxus möglich, sich in einem zolltechnisch weitestgehend geschützten Schweizer Markt zu entwickeln“, erklärt Baldegger. Als eingetragener Partner von Galaxus kümmert sich seine Kanzlei, neben klassischer Buchführung, Umsatzsteuererklärungen und Deklarationen, vor allem um die Beratung von ausländischen E-Commerce-Unternehmen. Aufgrund der frühen Spezialisierung auf Versandshändler:innen in der Schweiz blickt Baldegger mit seinem zehn-köpfigen Team auf einen reichen Erfahrungsschatz zurück.

„Der Plattform war es von Beginn an möglich, ein relativ breites Shop-Sortiment zu einem günstigen Preis anzubieten“, führt Baldegger weiter aus. Weiterhin punkte der Online-Marktplatz mit extremer Versandschnelligkeit und der Qualität der Kund:innenbetreuung. „Same Day Delivery, beziehungsweise Lieferzeiten, wie es deutsche Kunden vielleicht nur von Amazon Prime kennen, gehören bei Galaxus schon von Beginn an zum Standard“, so Baldegger. Uns hat er außerdem verraten, was es für deutsche Online-Händler:innen beim Verkauf von Waren in die Schweiz zu beachten gibt und durch welche weiteren Besonderheiten sich die Plattform auszeichnet.

Die Beziehung der Schweiz zur EU

In der Europäischen Union (EU) sowie der Euro-Zone ist der grenzüberschreitende Handel relativ einfach geregelt. Denn innerhalb der EU fallen beim Warenverkauf ins Ausland keine Zölle, Mehrwertsteuern oder Zollgebühren an. Der Cross-Border E-Commerce mit der Schweiz hingegen kann Online-Händler:innen vor einige Herausforderungen stellen: Als Nicht-EU-Mitglied ist die Alpenrepublik nicht an EU-Vorschriften gebunden. Das bedeutet, dass die Schweiz Gesetze und Vorschriften, die ihre Wirtschaft und Handelsbeziehungen regeln, selbst bestimmt. Um den Handel zwischen der Schweiz und der EU zu vereinfachen, gibt es jedoch verschiedene Abkommen und Partnerschaften, wie unter anderem den freien Personen-, Waren- und Dienstleistungsverkehr.

EU-Hub: Online-Shopping im EU-Raum ohne Nebenwirkungen

Für den Warenverkehr zwischen der Schweiz und der EU sind grundsätzlich zollrechtliche Besonderheiten zu beachten. Damit ist der Einkauf von Produkten online aus dem EU-Raum oft nicht einfach: Es fallen je nach Kaufbetrag Zollgebühren an und auch die Lieferzeit kann sich oft verzögern. Doch beim Verkauf von Waren über Galaxus in die Schweiz gebe es so gut wie keine Hindernisse in der zollrechtlichen Abwicklung, wie Steuerberater Baldegger erklärt. Hierfür habe Galaxus gesorgt: „Der sogenannte ‚EU-Hub‘ wurde von Galaxus als Crossborder-Lösung für Waren aus europäischen Ländern eingeführt und offiziell lizenziert. Dieser ermöglicht auch deutschen Online-Händlern einen unkomplizierten Markteintritt in die Schweiz. Der Versand und Transport selbst wird hierbei komplett von Galaxus übernommen.“

Damit stelle das Schweizer Zoll- und Steuerwesen kein Hindernis mehr dar und deutsche Online-Händler:innen können auf diese Weise den Schweizer Markt erschließen, so Baldegger weiter. „Der Händler schickt dafür seine Waren und Produkte an das eigens dafür geschaffene Versand- und Transportlager in Weil am Rhein und der Rest wird von Galaxus erledigt.“ Vollautomatische Prozesssteuerung für Einkäufe und Retouren werden von der eigens entwickelten Logistik- und Zollsoftware übernommen. Damit müssen sich deutsche Händler:innen nicht mehr den Kopf über Schweizer Zollbestimmungen zerbrechen.

Ob sich die Schweizer Plattform zu einem der fünf beliebtesten Marktplätze in Deutschland entwickeln wird, bleibt abzuwarten. Die Skalierbarkeit des Erfolgsmodells, das heißt schnelle Lieferzeiten, sehr gute Kommunikation mit den Kund:innen und Transparenz seien mit Sicherheit die Faktoren, die über Erfolg oder Misserfolg entscheiden werden, so der Schweizer Steuer- und Treuhandexperte.

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Die Fähigkeit, sich schnell an Veränderungen anzupassen und Herausforderungen zu meistern, ist im E-Commerce unerlässlich. Die Handelsbranche ist ständig im Wandel und es ist wichtig, dass Unternehmen flexibel bleiben und sich schnell an neue Gegebenheiten anpassen können. Dazu gehören u.a. Technologie, Kund:innenbindung, aber auch die richtige Logistik. Also Hand auf Herz: Wie zukunftssicher bist du aufgestellt? Ist dein Business vom Fachkräftemangel betroffen und welche Rolle spielen Technologien wie Künstliche Intelligenz für dein Business?

In unserer diesjährigen fynax-Trendstudie wollen wir wissen, wie ihr mit den vergangenen Krisenherden umgegangen seid und wie Resilienz im Online-Handel funktioniert! Bitte nehmt euch die Zeit und erzählt uns von euren Erfahrungen. Die Umfrage ist selbstverständlich anonym und dauert gerade einmal drei Minuten!

Eine Teilnahme ist im Zeitraum vom 18.09.2023 bis zum 03.11.2023 möglich.

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Künstliche Intelligenz (KI) ist im Online-Handel nicht mehr nur ein Buzzword – beim Einsatz von KI gehört die Branche gehört zu den Vorreiter:innen. Die neuen Möglichkeiten, die im Online-Handel entstehen, sind vielfältig und beeindruckend zugleich. So können Kund:innen beispielsweise durch personalisierte Empfehlungen genau das finden, wonach sie suchen. Aber nicht nur das: Auch die Suche selbst wird durch KI Tools optimiert und somit schneller und effizienter. Und wer kennt es nicht? Man sucht nach einem Produkt online, aber findet einfach nicht das Passende. Dank der fortschrittlichen Bilderkennung von KI Tools kann man jetzt einfach ein Foto hochladen und ähnliche Produkte werden angezeigt. Das spart Zeit und Nerven! Auch du als Verkäufer:in profitiert von KI-Tools, indem du deine Kund:innen besser kennenlernst und gezielter ansprechen kannst. Doch wie genau nutzt du diese Tools für den eigenen Shop? Schauen wir uns das einmal genauer an!


© SeventyFour via iStock
Personalisierte Empfehlungssysteme

Du willst das Verhalten deiner Kund:innen analysieren und diese Informationen nutzen, um maßgeschneiderte Produktempfehlungen zu geben? KI-gesteuerte Empfehlungssysteme können durch die Verwendung von Algorithmen dir und Kund:innen ähnliche Produkte oder Ergänzungen vorschlagen, die den Interessen und Vorlieben entsprechen. Dies verbesser nicht nur die Kund:innenerfahrung, sondern trägt auch zur Steigerung der Verkaufszahlen bei.

Chatbots und virtuelle Assistenten

Chatbots sind bieten eine effiziente Möglichkeit, Kund:innenanfragen rund um die Uhr beantworten zu können. Durch den Einsatz von KI können Chatbots natürliche Sprache verstehen und menschenähnliche Interaktionen ermöglichen. Sie können Produktinformationen bereitstellen, Fragen beantworten und sogar Empfehlungen basierend auf den Vorlieben der Kund:innen geben.

Dynamische Preisgestaltung

Durch die Analyse von Marktdaten, Kundenverhalten und Wettbewerbsinformationen können dir KI-Tools den optimalen Preis für ein Produkt zu einem bestimmten Zeitpunkt ermitteln. Dies ermöglicht es dir als Unternehmer:in, deine Gewinnmargen zu maximieren und gleichzeitig wettbewerbsfähige Preise anzubieten.

Bestandsmanagement und Prognose

Um deine Bestandsführung zu optimieren und die Effizienz zu steigern, können KI-Tools deine historischen Daten und aktuelle Markttrends analysieren und genaue Vorhersagen über die Nachfrage nach bestimmten Produkten treffen. Dies ermöglicht dir, deine Bestände entsprechend anzupassen, um Überbestände oder Engpässe zu vermeiden.

Betrugsprävention

KI kann auch dabei helfen, Betrug im Online-Handel zu bekämpfen. Durch die Analyse von Transaktionsdaten und dem Erkennen von verdächtigen Mustern können potenzielle Betrugsfälle frühzeitig erkannt und verhindert werden. Dies schützt sowohl dich als auch deine Kund:innen.


Die oben genannten KI-Tools sind nur einige Beispiele für die vielfältigen Anwendungsmöglichkeiten von KI im Online-Handel. Doch in einer Zeit, in der der Wettbewerb im Online-Handel immer intensiver wird, können dir solche Tools helfen, erfolgreich zu bleiben. Es ist jedoch wichtig, dass du bei der Implementierung von KI-Tools Datenschutz- und Sicherheitsaspekte immer berücksichtigst, um das Vertrauen der Kund:innen zu wahren.

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© Kar-Tr via iStock

Was erwarten die 18- bis 25-Jährigen vom Handel? Eine neue Studie im Auftrag des Bundesverbandes E-Commerce und Versandhandel Deutschland (BEVH) gibt Aufschluss darüber, wie Digital Natives in Zukunft einkaufen.


Die sogenannten „Digital Natives“, also jene Generation, die mit digitalen Technologien aufgewachsen ist, werden speziell für den E-Commerce, aber auch für den stationären Handel eine Herausforderung werden. Das geht aus einer Studie hervor, für die die Universität Rostock im Auftrag des Bundesverbands E-Commerce und Versandhandel Deutschland (BEVH) rund 1000 Menschen, befragt hat. „Wir sehen in den Daten eine neue Generation, die zwar sehr wertebewusst einkauft, sich allerdings weit weniger ‚disruptiv‘ zeigt als weithin angenommen“, kommentiert Martin Groß-Albenhausen, stellvertretender Hauptgeschäftsführer des BEVH, die Ergebnisse der Studie. Digital Natives seien eine Generation, die über den Schutz persönlicher Daten und der Umwelt nachdenke. „Sie zeigt sich darin aber durchaus pragmatisch, pflegt keine Sozialromantik und steht neuen Technologien im Handel aufgeschlossen gegenüber.“

Social Media verändert den Kaufprozess: Instagram und YouTube vor TikTok

Suchen Digitale Natives nach Inspirationen beim Shoppen, dann greifen rund 55 Prozent auf soziale Netzwerke zurück: Instagram gilt mit 62 Prozent als wichtigster Kanal für Inspirationen. Die allgemein beliebteste Plattform ist mit 94 Prozent YouTube. Nur 20 Prozent hiervon lassen sich von Influencern in ihrer Kaufentscheidung beeinflussen.

Digital Natives weisen zudem eine geringe Kundenloyalität auf. Sie zeichnen sich nämlich durch eine hohe Wechselbereitschaft bei der Wahl der Händler:innen aus. Ein Zugehörigkeitsgefühl zu einer/m bestimmten Händler:in haben lediglich 19 Prozent der Befragten und eine positive Bewertung für eines der gekauften Produkte zu schreiben, käme nur für 18 Prozent infrage. 

Gender Gap bei nachhaltigem Konsum

Grundsätzlich ist ökologisch und sozial verantwortlicher Konsum eine Selbstverständlichkeit für die meisten jungen Menschen, auch suchen sie aktiv nach Unternehmen, die diese Werte teilen. Doch bei nachhaltigem Konsum zeigt sich eine Widersprüchlichkeit zwischen Anspruch und Wirklichkeit: Zwar gaben 80 Prozent an, mit dem verschwenderischen Umgang vorhandener Ressourcen besorgt zu sein. Allerdings ist nur ein geringer Teil bereit, Unannehmlichkeiten in Kauf zu nehmen, um umweltfreundlicher einzukaufen – bei Frauen sind es 40 Prozent, bei Männern 26 Prozent. „Der Wunsch, nachhaltiger zu konsumieren, spiegelt sich häufig nicht im tatsächlichen Verhalten wider. In diesem Zusammenhang gilt es, dass Händler versuchen sollten, diese Lücke zu verringern. Dabei zeigt die Forschung, dass bereits die Bereitstellung von Informationen über transparente Arbeitsbedingungen und Umweltverträglichkeit im Herstellungsprozess der Produkte eine positive Intention auch in ein positiveres Kaufverhalten umwandeln kann“, erklärt Prof. Dr. Christian Brock von der Universität Rostock, der die Studie durchgeführt hat.

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Amazon, eBay und Alibaba, jetzt auch TikTok, Shein und Temu – in einer Zeit, in der die Konkurrenz im E-Commerce stetig wächst, ist es auch für Online-Händler:innen von größter Bedeutung, die Performance ihrer Webshops zu messen und besser zu verstehen. Web-Traffic-Metriken bieten dir die Möglichkeit, das Verhalten deiner Besucher:innen zu analysieren, gezielte Maßnahmen zu ergreifen, um deine Conversion-Rate zu steigern und deinen Umsatz zu maximieren. Wie genau können sogenannte Analytics-Lösungen auch zum Vorteil deines Shops eingesetzt werden? Wir gehen auf die wichtigsten Analytics-Tools im E-Commerce ein und zeigen warum Web-Traffic-Metriken nicht nur die Customer Experience deines Shops verbessern, sondern allgemein dazu beitragen deine Verkaufsperformance zu maximieren.


Traffic-Quellen

Ein entscheidender Faktor bei der Verbesserung deines Online-Shops, ist die genaue Erfassung der Traffic-Quellen. Es ist wichtig zu verstehen, auf welche Weise und von wo Nutzer:innen auf deinen Webshop zugreifen. Durch gezieltes Platzieren von Links in Suchmaschinen, sozialen Medien oder durch Verlinkungen in Blogbeiträgen und Artikeln lässt sich dein Traffic dabei erhöhen.

Besonders wichtig ist dabei, den Online-Shop für die mobile Nutzung zu optimieren. Denn: die meisten Verbraucher:innen kaufen mobil über das Smartphone ein. Es spielt also auch eine entscheidende Rolle den Webshop so benutzerfreundlich wie möglich zu präsentieren. Eine weitere Maßnahme ist die Suchmaschinenoptimierung. Auch hier kann durch gezielte Optimierung die Sichtbarkeit deines Online-Shops deutlich verbessert und dadurch mehr Traffic generiert werden.

Alles in allem gilt diese Faustregel: Je mehr Daten und Informationen deinen Analyse-Programmen zur Verfügung stehen, desto besser können diese Tools dir dabei helfen, das Nutzungsverhalten deiner Kund:innen zu verstehen.

Conversion- und Click-Through-Rate

Die Conversion- und Click-Through-Rate spielen eine zentrale Rolle bei der Bewertung der Performance eines Webshops. Sie bieten wertvolle Einsichten in die Effektivität von Impressions, Klicks und Conversions. Sie sind nicht nur auf abgeschlossene Käufe beschränkt, sondern auch auf andere Aktionen, wie zum Beispiel die Registrierung beim Newsletter, das Herunterladen von Dateien oder das Ausfüllen von Formularen.

Analyse-Tools ermöglichen es dir, die tatsächlichen Conversions deiner Kund:innen zu verfolgen und auszuwerten. So kannst du beispielsweise feststellen, ob die Conversions über bezahlte Werbekampagnen oder über organische und kostenlose Quellen generiert wurden und kannst deinen Shop entsprechend anpassen.

Ladezeiten

Ladezeiten beeinflussen das Usability- und Suchmaschinen Ranking deines Webshops. Das heißt, eine kurze Ladezeit hat positive – eine lange Ladezeit dagegen negative Auswirkungen auf deine Webperformance. Das macht dieses Beispiel deutlich: Wenn der Ladeprozess deines Onlineshops in den ersten zwei Sekunden nach Aufruf abgeschlossen wird, dann steigen automatisch auch die gemessenen Conversions. Im Gegenzug sinkt aber mit jeder extra verstrichenen Sekunde die Conversion Rate um gute 4,5 Prozent.

Beachte, dass lange Ladezeiten vor allem durch Bilder und Videos mit zu großem Speichervolumen entstehen, aber auch eine fehlende Mobil-Optimierung deiner Webpage kann dazu beitragen. Deswegen: kümmere dich um gute Analytics-Lösungen vorab, die deine Ladezeiten nach Browser-Typ, Version, Gerätetyp und Modell bewerten. Durch die erhaltenen Informationen kannst du deinen Webshop an den entsprechenden Stellen ggf. nachjustieren.

Kund:inneninformationen

Verschiedene Kund:innensegmente können mithilfe von Analytics-Tools erfasst werden, um Informationen über das Alter, Geschlecht, den Standort und das benutzte Gerät der Verbraucher:innen zu erhalten. Dadurch können Zielgruppen entwickelt und zielgerichteter Content für beispielsweise mobile Nutzer:innen unter 30, erstellt werden.

Sitzungsdauer & Bounce Rate

Die Sitzungsdauer und die Bounce Rate sind wichtige Metriken, um die Qualität des Contents und die Usability deiner Website zu bewerten. Eine kurze Sitzungsdauer kann auf Probleme wie lange Ladezeiten, ungenügende Usability der Shop-Funktionen oder ein schlechtes Interface generell hinweisen. Die Bounce Rate gibt dabei Auskunft darüber, wie viele Nutzer:innen zu anderen Websites oder Shops abwandern.

Mit den entsprechenden Analytic-Tools können in diesen Kategorien wichtige Informationen über das Engagement der Shop-Besucher:innen, wie das Verlassen einer Seite, das Ausfüllen von Formularen, Downloads und die Verweildauer beim Scrollen ermittelt werden. Dadurch kannst du auch feststellen, ob Schaltflächen, Formulare und Downloads wie gewünscht funktionieren.

Funnel

Der sogenannte Funnel ermöglicht es, einen Idealpfad für Benutzer:innen zu definieren und diesen mit dem tatsächlichen Nutzer:innenverhalten abzugleichen. Dadurch kann die gewünschte Customer Journey mit der tatsächlichen verglichen werden und es können funktionierende oder nicht funktionierende Dateipfade identifiziert und justiert werden.

Fehlermeldung 404

Fehlermeldungen wie „Seite nicht gefunden (404)“ müssen von Analytics-Lösungen dokumentiert werden, da sie eine negative Benutzer:innenerfahrung wiederspiegeln, die sich negativ auf die Conversion Rate auswirkt und unter anderem auch die SEO-Strategie deines Shops beeinträchtigt.

Web-Traffic-Metriken – darauf solltest du achten

Um einen erfolgreichen Online-Shop zu betreiben, ist es wichtig, dass alle Seiten, Funktionen und vor allem das Menü übersichtlich und einfach zu bedienen sind. Dadurch ermöglicht man Kund:innen eine hochwertige Usability und eine angenehme Customer Experience. Eine gute Customer Experience wiederum steigert die Loyalität deiner Kund:innen und erhöht die Chance, dass sie zurückkommen.

Jedoch sollten Händler:innen nicht nur auf attraktives Webdesign setzen, sondern auch gute Analytics-Lösungen anwenden, um die Performance des Webshops regelmäßig zu kontrollieren. Gute Analytics-Lösungen helfen dir dabei, das Kaufverhalten und die Wünsche der Endverbraucher:innen besser zu verstehen und so die User Experience zu verbessern und die Conversion Rate deines Webshops zu erhöhen.

Es ist wichtig zu beachten, dass gängige Analytics-Software Lösungen wie Universal Analytics oder Google Analytics 4 die gespeicherten Daten in den USA erheben und damit gegen die Compliance-Richtlinien der Datenschutzgesetzverordnung (DSGVO) verstoßen. Um rechtliche Konflikte zu vermeiden und eine transparente und nachhaltige Datenerhebung auf europäischem Niveau anzubieten, sollte man sich deswegen nach datenschutzfreundlicheren Alternativlösungen umsehen. Diese Lösungen kommen auch bei Verbraucher:innen besser an, denn eine DSGVO-konforme Datenerhebung basiert immer auf der ausdrücklichen Einwilligung der Shop-Besucher:innen und muss in einem separaten Fenster per Mausklick aktiviert werden.


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In einer Welt, in der Konsument:innen mit nur wenigen Klicks Zugang zu einer schier unendlichen Produktauswahl haben, ist ein effizientes und reibungsloses Logistiksystem für jede:n Online-Händler:in unerlässlich. Ob es darum geht, den Lagerbestand zu verwalten, Bestellungen zu bearbeiten, Produkte zu verpacken und zu versenden oder die Lieferung zu verfolgen – jede Phase des Logistikprozesses ist von entscheidender Bedeutung für den Erfolg eines Webshops. Das weiß auch Florian Beck, Geschäftsführer von Bergen Logistics Europe. Das 2015 gegründete Unternehmen ist Teil der Elanders-Gruppe und ein Fulfillment-Anbieter für Fashion und Lifestyle. Auch wenn kleine und mittelgroße Brands im Fokus des Unternehmens liegen, bieten Florian und seine Firma einen ganzheitlichen Fulfillment-Service und eine Prozessunterstützung mit Tools und Software-Lösungen, die von Lagerhaltung und Verzollung bis hin zu Versand, Verpackung und Fiskalvertretung der Brands reicht. „Ohne Logistik würde in unserer Welt gar nichts funktionieren“, erklärt Florian unseren Podcast-Hosts Saravanan Sundaram und Nadja Müller in der neuen Folge von „Thanks for Shopping“.

Florian selbst ist Logistiker durch und durch: Neben seiner Ausbildung zum Speditionskaufmann und einem betriebswirtschaftlichen Studium kam Florian unter anderem auch bei seiner Anstellung bei einem Buchgroßhändler mit dem Thema Logistik in Berührung. Denn als die Logistik für Warensendungen noch in den Kinderschuhen steckte, galten vor allem Buchhandlungen und ihre damals fortschrittlichen Logistiksysteme als Vorreiter in der Branche. Florian übernahm dort ein Spin-off Projekt, mit welchem er E-Commerce Shops wichtiges Know-How zu Logistikprozessen vermitteln konnte.

Zur Unternehmensmission von Bergen Logistics Europe erklärt der heutige Geschäftsführer: „Wir sind ein Fulfillment-Anbieter, der sich auf die Branchen Fashion und Lifestyle fokussiert hat. Speziell auf kleine und mittelgroße Shops und Brands, weil sie oft bei großen Anbietern durchs Raster fallen und wir da am meisten Entwicklungspotential sehen“. Florian ist heute insbesondere für den Vertrieb, das Marketing und für die Operationsplanung in Europa verantwortlich. Wie sein Team den Omnichannel-Fulfillment Service realisiert und was ihre nächsten Ziele sind, erklärt er unseren Podcast-Hosts Saravanan und Nadja in dieser Episode von „Thanks for Shopping!“.

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„Ich dachte, ich muss etwas Cooles auf den Markt bringen. Und dann habe ich verstanden, ich bediene einfach die Nachfrage auf Amazon!“, erzählt Kilian Sell von AMZ Manager unseren Podcast-Hosts Saravanan Sundaram und Nadja Müller in der neuen Folge von Thanks for Shopping. Kilian weiß, dass es nicht notwendig ist, das next-best-thing auf Amazon zu verkaufen, um erfolgreich auf der Plattform zu sein, doch gibt es besonders bei der Beratung von Online-Händler:innen und bei der Erstellung von Verkaufsstrategien und Werbekampagnen eine bisher unterschätzte Nachfrage. Genau diese Lücke schließt Kilian Sell und seine Pay-per-Click Agentur AMZ Manager durch ihre rundum Beratung und mithilfe von maßgeschneiderten Werbe- und Strategiekampagnen für Online-Händler:innen. Der Hauptfokus liegt neben dem erfolgreichen Marketing von Webshops auch auf der schnellen Problemlösung von Amazon-Händler:innen.

Nach einem Studentenjob bei der DPD und vollen Lagerhäusern mit Amazon-Paketen, erkannte Kilian das Potential des Online-Handels bereits früh. Als ehemaliger Online-Händler startete er daraufhin seine E-Commerce-Laufbahn mit dem Verkauf von Schlüsselanhängern auf Amazon, aber mit der GmbH-Gründung 2017 kam es dann zur forcierten Sperrung seines Händler-Kontos. Kilian meint: „Rückblickend war die Sperrung eine der besten Sachen, die passiert ist.“ Warum das so ist, weshalb Kilian als ehemaliger Seller einen besonderen Zugang zu Amazon-Händler:innen hat und was ein sogenanntes Trouble-Shooting Netzwerk ist, das alles erzählt uns Kilian in der neuen Episode von Thanks for Shopping.

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