© FreshSplash via iStock

Die größten Nachteile eines Onlineshops – und wie du sie überwindest

Der E-Commerce boomt und jede:r Händler:in möchte ein Stück vom großen Kuchen abbekommen. Die Vorteile eines Online Shops für Unternehmen liegen schließlich auf der Hand: rund um die Uhr shoppen, effiziente Ansprache von Kund:innen, geringe Unterhaltskosten und vieles mehr. Was allerdings auch zur Wahrheit gehört: Der Betrieb eines Onlineshops bietet nicht nur Vorteile.

Es ist sogar besonders wichtig, sich der Nachteile eines Onlineshops bewusst zu sein. Zum einen, um möglichst genau zu wissen, worauf man sich einlässt, wenn man im E-Commerce nicht nur durchstarten, sondern auch durchhalten will. Zum anderen, um eben diese Nachteile geschickt auszugleichen und sogar gewinnbringend zu überwinden.

Hier erfährst du, welche Probleme im E-Commerce auftreten können und welche Vor- und Nachteile eines Onlineshops sich gegenseitig beeinflussen.

Nachteil 1: Kein physischer Kontakt mit den Waren möglich

Deine Kund:innen sehen deine Waren nur auf einem Display und können die angebotenen Produkte nicht in die Hand nehmen, anprobieren, auftragen oder beschnuppern. Das mag bei klassischer Handelsware nicht so relevant sein. Doch wenn Deine Kund:innen einzigartige Waren, eigens angefertigte Unikate, Kleidung oder gar Parfums nur online in Augenschein nehmen können, fühlt sich das Onlineshopping etwas nachteilig an.

Tipp 1: Multimedia für mehr Erlebbarkeit einbinden

Du solltest versuchen, dein Produkt aus allen Perspektiven zu fotografieren und auch ins Verhältnis zu anderen Gegenständen zu setzen. So bekommen deine Kund:innen einen Eindruck davon, wie groß es ist.

Idealerweise bietest du nicht nur statisches Bildmaterial zur Ansicht, sondern zeigst dein Produkt auch im Video. Auf diese Weise können Interessent:innen noch besser nachvollziehen, was sie da vor sich haben.

In Zukunft wird außerdem die VR-Technologie eine immer wichtigere Rolle spielen, um Produkte für Zielgruppen erlebbarer zu machen – Mister Spex nutzt die Technologie beispielsweise seit Jahren, um Brillenmodelle live auf die Köpfe der Websitebesucher zu zaubern.

Doch egal, welche Medien und Technologien du als Extras nutzt, um dein virtuelles Schaufenster attraktiver zu machen: Zuallererst kommt es immer auf die unverzichtbaren Basics an.

Es geht nichts über möglichst detaillierte Produktbeschreibung. Leidenschaftslose Aufzählungen von Eigenschaften, Materialien und technischen Features wirken sofort abschreckend. Wenn du Produktbeschreibungen selbst schreibst oder sie anfertigen lässt, hast du obendrein die Chance, dir damit eine distinktive Markenidentität aufzubauen.

Nachteil 2: Unsicherheiten, Vorurteile und Misstrauen auf Kund:innenseite

Die Tatsache, dass deine Kund:innen etwas im Voraus bezahlen sollen und erst nach einigen Tagen erhalten, kann so manche (berechtigte) Zweifel schüren. Kund:innen wissen besonders bei kleineren Shops nicht, ob sie den Betreiber:innen trauen können.

In dieser Hinsicht machen sich einige kleinere Händler:innen auch unnötig selbst das Leben schwer, indem sie wenig kund:innenfreundliche, schwer auffindbare oder unverständliche Retourenbestimmungen anbieten.

Interessent:innen verlieren ganz schnell die Lust auf eine Bestellung, wenn sie nicht ein rundherum gutes Gefühl dabei haben.

Zudem kann es auch qualitative Bedenken geben, ob die Produkte wirklich halten, was sie versprechen. Das gilt für so ziemlich alle Artikel, die nicht von einer halbwegs bekannten Marke stammen.

Tipp 2: Demonstriere Vertrauenswürdigkeit und Transparenz

Vertrauen ist eigentlich etwas, das du nicht von heute auf morgen aufbauen kannst. Damit du online erfolgreich verkaufen kannst, musst du aber eine ganze Menge unbekannter Personen in kurzer Zeit von deiner Seriosität überzeugen.

Das gelingt dir zum einen mit vertrauenswürdigen, bekannten Prüfsiegeln. Wenn du authentische positive Rezensionen erhältst, dann nutze sie gern an prominenter Stelle für dich.

Nichts überzeugt Kund:innen so sehr wie andere Kund:innen. Hierbei gilt jedoch absolut das Gebot der Echtheit: Überschwänglich lobende Fake-Rezensionen durchschauen die meisten Menschen sofort.

Zudem kannst du trotz rein virtueller Präsenz durchaus Transparenz und Nahbarkeit vermitteln: Biete zum Beispiel eine Telefonnummer an, über die sich deine Kund:innen melden können, und kreiere eine „Über uns“-Seite. So zeigst du, dass echte Menschen hinter den Angeboten stehen, und unterstreichst, dass man dir und deinem Unternehmen vertrauen kann.

Nachteil 3: Zu wenig Beratung und Kommunikation

Besonders bei hochpreisigen Produktklassen möchten viele Kund:innen nicht ohne intensive Beratung kaufen. Komplexe, erklärbedürftige und individualisierbare Artikel wie Handys oder Computer können so manchen Interessenten rasch überfordern: zum einen, weil es so viele technologische Detailfragen zu klären gibt, um das bestmöglich passende Modell zu finden; zum anderen, weil es eine solche Masse von Angeboten gibt, dass die Entscheidungsfindung allein fast unmöglich scheint.

Ladengeschäfte haben hier den Vorteil, eine im wahrsten Sinne des Wortes greifbare Verkaufs- und Beratungsperson bereitstellen zu können. Allzu viele Onlineshops hingegen bieten nur sehr eingeschränkte Möglichkeiten zur Kontaktaufnahme sowie Entscheidungsfindung. Das reduziert in jedem Fall die Conversion-Rate.

Tipp 3: Statische, dynamische und persönliche Beratungsangebote schaffen

Um deine Kund:innen mit allen Informationen zu versorgen, die sie am Ende von einem Kauf bei dir überzeugen, solltest du zunächst einmal statische Beratungsinhalte kreieren. Neben detaillierten Produktbeschreibungen sind FAQs zu Produktgruppen, einzelnen Artikeln sowie dem allgemeinen Bestellprozess in deinem Shop sehr nützlich. Auch ein Video kann diese Funktion erfüllen.

Welche Fragen deine Interessent:innen konkret umtreiben, findest du recht leicht und komfortabel mit SEO-Anwendungen wie Google Suggest, Answer The Public oder Also Asked heraus.

Hast du die statischen Inhalte sauber aufbereitet, kannst du auch über eine dynamische und individualisierte Form der Beratung nachdenken. Hierfür bieten sich zuallererst die Bereitstellung einer Telefonnummer und Mailadresse oder sogar die Implementierung eines Live-Chats an. Du solltest dir allerdings bewusst sein, dass diese Maßnahmen mit hohen Personalkosten verbunden sind.

Eine weitere Möglichkeit bietet die Einbindung eines Filter- und Abfragesystems. Verkaufst du also Computer, könntest du den Interessent:innen eine simple Multichoice-Navigation anbieten und fragen, ob sie etwa einen Einsteiger-PC oder einen High-End-Rechner suchen, wie viel Geld sie ungefähr auszugeben bereit sind und so weiter. Nach diesem Muster verfeinerst du die Suche sukzessive, bis deine Kund:innen bei einer passenden Produktauswahl angelangen.

Nachteil 4: Kostspieliges und nerviges Widerrufsrecht

Es gibt Branchen, in denen die Quote der retournierten Pakete bei rund 50 Prozent liegt. Vor allem in der Bekleidungsbranche ist es gang und gäbe, dass sich Menschen mindestens zwei bis drei Größen des gleichen Artikels bestellen, um zu Hause herumzuprobieren, was am besten passt.

Kund:innen nehmen ihr 14-tägiges Widerrufsrecht gern und regelmäßig in Anspruch, weil die meisten Händler:innen nicht nur den Kaufpreis erstatten, sondern auch die Versandkosten übernehmen. Zudem erweitern viele Onlineshops das Widerrufsrecht freiwillig und setzen somit andere Shopbetreiber:innen noch mehr unter Druck. Das verursacht signifikante Kosten und ein hohes Arbeitsaufkommen, dem man je nach Produktgruppe im E-Commerce kaum entgehen kann.

Tipp 4: Kulanz schafft langfristig Kund:innenbindung

Die Gründe für einen Widerruf können vielfältig sein: falsche Größe, unerwünschte Eigenschaften, nicht erwartete Farbe und vieles mehr. Du solltest zunächst alle Maßnahmen ergreifen, um zu verhindern, dass es überhaupt zu übermäßig vielen Retouren kommt, nur weil deine Kund:innen nicht ausreichend über die Eigenschaften deiner verkauften Waren informiert sind.

Ansonsten ist der Umgang mit dem Widerrufsrecht ein zweischneidiges Schwert. Es gibt einen klar gesteckten rechtlichen Rahmen, von dem du nicht abweichen darfst. Tricks und fadenscheinige Praktiken, um deinen Kund:innen die Retoure zu erschweren, werden nach hinten losgehen und deine Kaufinteressent:innen letztlich nur vergraulen. Zeige dich lieber kulant und akzeptiere, dass das Widerrufsrecht nun einmal dazugehört.

Niemand sollte es bereuen müssen, wenn er deinem Shop eine Chance gibt und aus welchen Gründen auch immer den Artikel am Ende nicht behalten möchte.

Nachteil 5: Rechtliche Risiken im Onlinehandel

Es ist heutzutage sehr einfach, einen Onlineshop ins Leben zu rufen. SaaS-Lösungen wie Shopify sind so simpel gestaltet, dass es kaum einen Tag braucht, um live zu gehen. Um einen Shop rechtskonform zu betreiben, musst du aber ein bisschen mehr beachten: AGB, Widerrufsrecht, Datenschutz, Impressum, Steuerrecht, Buchhaltung und vieles mehr.

Verstößt du gegen gesetzliche Grundlagen, kann dies empfindliche Strafen nach sich ziehen. Und die Rechtslage im E-Commerce kann ganz schön kompliziert sein, insbesondere wenn du international tätig bist.

Tipp 5: Externe Beratung einholen

Deinen Shop rechtskonform aufzustellen, ist kein Hexenwerk, wohl aber eine Fleißarbeit – sofern du dich selbst um die Aufsetzung aller relevanten Richtlinien kümmerst. Du kannst es dir aber auch leichter machen sowie auf Nummer sicher gehen und dir externe Beratung dazu holen.

Hier zahlt sich die Zusammenarbeit mit spezialisierten Anwält:innen aus. Gerade weil sich bestimmte Vorschriften im Laufe der Zeit ändern können.

Die Konsultation verursacht natürlich Kosten. Dafür erhältst du jedoch eine nicht zu unterschätzende gedankliche Freiheit von rechtlichen Aspekten und kannst dich auf dein Kerngeschäft konzentrieren.

Nachteil 6: Nicht für alle Geschäftsfelder geeignet

Die Nachteile eines Onlineshops liegen manchmal unvermeidlich im Geschäftsfeld begründet. Wenn du etwa verderbliche Waren über das Internet verkaufst, ist dies logistisch deutlich anspruchsvoller als der Verkauf von Produkten, die problemlos ein paar Tage durchs Land befördert werden können.

Das ist zum Beispiel der Fall, wenn du eine Schlachterei in traditionellem Familienbetrieb ins digitale Zeitalter überführst: Du musst irgendwie sicherstellen, dass deine Ware in der gleichen Qualität bei Besteller:innen ankommt, wie sie über die gute alte Ladentheke wandert.

Zudem gibt es manche Produkte, die einfach zu günstig sind und bei denen die Versandkosten sogar den Warenwert übersteigen.

Tipp 6: Aus Schwächen Stärken machen, aber Grenzen erkennen

Wenn der Versand deiner Ware zeitkritisch und komplex ist, dann spricht nichts dagegen, deine Websitebesucher:innen vor dem Kaufabschluss darauf aufmerksam zu machen. Im Gegenteil, das gibt dir sogar die Möglichkeit, dich als umsichtiger, qualitätsbewusster Shop zu präsentieren.

Im Falle der traditionellen Schlachterei könntest du deinen Interessent:innen also beispielsweise Einblick in die Herstellungsprozesse geben und dabei erläutern, warum es gegebenenfalls nur zwei feste Versandtage pro Woche gibt, sodass Onlineshopper:innen vielleicht einfach mal ein paar Tage mehr auf Ihr Paket warten müssten. Das macht dich nahbarer und zieht Besucher:innen idealerweise auf deine Seite.

Du solltest den nötigen Weitblick entwickeln, um zu entscheiden, welche Produkte wirklich in das Sortiment deines Onlineshops passen. Sehr günstige Artikel könntest du zu Bundles zusammenfassen, damit sich der Kauf trotz etwaiger Versandkosten noch lohnt.

Manchmal muss man sich aber auch eingestehen, dass es für bestimmte Produkte wenig bis keine Nachfrage über das Internet geben wird.

Fazit

Dass ein Onlineshop Vor- und Nachteile bieten kann, wird im allgemeinen Hype um den E-Commerce manchmal vergessen. Viele Nachteile von Onlineshops lassen sich jedoch ausgleichen, vielleicht sogar gewinnbringend überwinden, zumindest aber abfedern, wenn du umsichtig agierst und die richtigen Maßnahmen ergreifst.

Da nicht alle deine Konkurrent:innen diese Mühe auf sich nehmen, kannst du die Nachteile sogar in Vorteile umwandeln, weil sich deine Kund:innen in deinem Shop besser aufgehoben fühlen als bei deinen Mitbewerber:innen.


DIESEN ARTIKEL TEILEN

Unsere letzten Beiträge


fynax. Flow digital.

LinkedIn Profil
Vernetze dich auf LinkedIn mit fynax
FOLLOW @FYNAX
Facebook Feed
Vernetze dich auf Facebook mit fynax
FOLLOW @FYNAX

FYNAX NEWSLETTER

So geht E-Commerce.

Der fynax Newsletter

Mit der Registrierung nimmst du die Datenschutzerklärung zur Kenntnis.

© oatawa via iStock

Onlineshop erstellen 101: So planst du optimal die Gründung deines eigenen Webshops

So manche Aspirant:innen im E-Commerce gehen davon aus, dass einen Onlineshop zu erstellen im Prinzip dasselbe sei wie ein „echtes“ Ladengeschäft im stationären Einzelhandel zu eröffnen: passende Räumlichkeiten finden, schick einrichten und die Ware ansprechend präsentieren. Dann muss man nur noch die virtuelle Tür aufschließen und die Käufer:innen strömen herbei.

Wenn es so einfach wäre! Onlineshop und Ladengeschäft haben nämlich eines gemeinsam: Die Einrichtung ist recht einfach. Das Verkaufen nicht.

Bevor du also loslegst, gibt es einiges zu klären. Dabei ist es sinnvoll, zwischen dem konkreten Erstellen des Onlineshops und all den weiteren theoretischen Fragen, die bei der E-Commerce-Gründung zu klären sind, zu unterscheiden.

Vor dem Erstellen eines Onlineshops: Jede Menge Vorüberlegungen

Einen eigenen Shop zu erstellen, ist heute einfacher denn je. Trotzdem ist es alles andere als trivial.

Der Prozess beginnt bereits damit, ein möglichst präzis durchdachtes Geschäftsmodell zu entwickeln. Davon hängt im Wesentlichen ab, für welche Art von Onlineshop du dich entscheiden solltest.

Welches Shopsystem passt zu deinem Geschäftsmodell?

Ein Onlineshop ist, genau wie ein physisches Ladengeschäft, das Gesicht deines E-Commerce. Der besuchbare Shop ist das, was deine Kund:innen sehen und was dementsprechend dein Image prägt. Es ist der Ort, an dem Interessierte deine Produkte oder Dienstleistungen kennen und hoffentlich lieben lernen.

Einen einladenden und gut bedienbaren Internetshop zu erstellen, ist zweifellos einer der wichtigsten Bestandteile beim Aufbau deines gesamten E-Commerce-Geschäfts.

Wie wird aus deiner Vorstellung nun digitale Realität? Grundsätzlich hast du hier zwei Möglichkeiten: Du kannst deinen Onlineshop erstellen lassen oder es selbst machen.

Möchtest du dich selbst ausprobieren und verwirklichen, hast du die Möglichkeit, auf sogenannte Baukästen zurückzugreifen. Mit ihnen bist du in der Lage, ohne Programmierkenntnisse und mit einem anschaulichen Baukastensystem eine Internetpräsenz zu basteln.

Die anspruchsvollere, aber weitaus mehr Möglichkeiten bietende Variante ist es, Software-Lizenzen zu kaufen beziehungsweise kostenlose Open-Source-Lösungen zu nutzen.

Wofür sollst du dich entscheiden?

Um eine Entscheidung zu treffen, musst du erst einmal herausfinden, welches Shopsystem am besten zu deinen spezifischen Anforderungen passt. Stell dir zum Beispiel folgende Fragen, wenn du deinen eigenen Shop erstellen möchtest:

  • Will ich gleich Vollzeit als Händler:in einsteigen oder soll der Onlineshop zumindest anfangs noch als Nebentätigkeit laufen?
  • Welche Produkte möchte ich anbieten? Selbst hergestellte Einzelstücke, individualisierbare Angebote oder Massenware aus dem Import?
  • Wie viel kann oder will ich in die Erstellung des Onlineshops investieren?

Deine Antworten auf diese Fragen bestimmen weitere Details wie die benötigten Funktionen, zu integrierende Zahlungsarten oder nützliche Schnittstellen.

Hinweis: All das musst du selbstverständlich auch in dem Fall abklären, wenn du den Onlineshop programmieren lässt. Um gründliche Vorüberlegungen kannst (und willst) du in keinem Fall herumkommen.

Welche Onlineshop-Funktionen brauchst du?

Die modernen Shopsysteme bieten weit mehr als nur Produktpräsentationen und einen Warenkorb für den Kauf.

Je nach deinen Ansprüchen und Bedürfnissen stehen dir bei vielen Anbietern viele zusätzliche Features zur Wahl, die den Komfort und die Effizienz deines Onlineshops erheblich steigern können. Das reicht von Werbung über Versandmanagement bis hin zur vorbereitenden Buchhaltung und noch einigem mehr.

Die folgenden Funktionen sind auch für Neueinsteiger:innen nützlich:

  • Ein integrierter Blog ist hilfreich, um dein Angebot im Netz bekannt zu machen und deinen Shop im Ranking der Suchmaschinen voranzubringen
  • Tools für die Suchmaschinenoptimierung, damit du zielsicher steuern kannst, auf welche Suchworte du deine Angebotsseiten optimieren solltest
  • Verschiedene Marketing-Tools wie E-Mail-Newsletter oder Anbindung an Social Media
  • Automatisierungen wie Rechnungsversand, Bestellbestätigungen oder die Abwicklung der Umsatzsteuer (besonders interessant, wenn du international verkaufst).

Behalte immer im Hinterkopf, was du mit deinem Onlineshop alles leisten können musst: Das Ziel sollte sein, mit dem Onlineshop nicht nur Verkäufe und Zahlungen zu erledigen, sondern das Ganze als umfassende E-Commerce-Zentrale zu verstehen, mit der du zahlreiche Prozesse rund um Einkauf, Vertrieb und Marketing steuerst.

Welche Zahlungsarten wirst du anbieten?

Einerseits willst du es deinen Kund:innen so leicht wie möglich machen, für Einkäufe in deinem Shop zu bezahlen. Andererseits musst du die Zahlungen auch effizient verwalten können – und die Kosten für Zahlungsdienstleistungen müssen sich im Rahmen halten.

Attraktive Zahlungsarten gibt es mittlerweile ziemlich viele, zum Beispiel:

  • Rechnung
  • Lastschrift
  • Banküberweisung
  • Kreditkarte
  • PayPal
  • Giro-, Google-, Amazon– oder Apple-Pay
  • Nachnahme

Was du von all dem anbietest, hängt – neben anderen – von zwei essenziellen Faktoren ab:

  • welche Zahlart deine Zielgruppe bevorzugt
  • welche Konditionen du bei den Payment-Service-Providern (die für die technische Anbindung sorgen) erhältst.

Welche Software-Schnittstellen sind sinnvoll?

Die Anbindung mindestens einer Zahlungsoption an deinen Onlineshop ist natürlich alternativlos. Aber es gibt weitere mögliche Software-Schnittstellen, die du kennen solltest. Hier einige Beispiele:

  • Warenwirtschaftssystem: Ab einer gewissen Umsatzgröße brauchst du ein Warenwirtschaftssystem (WaWi), also eine Software, mit der du den gesamten Warenfluss von Einkauf bis Retoure steuern kannst. Sinnvollerweise sollte das WaWi direkt mit deinem Onlineshop kommunizieren.
  • Preissuchmaschinen: Eine Anbindung an Websites wie idealo oder billiger ist mittlerweile ein wichtiger zusätzlicher Absatzkanal für Onlinehändler:innen. Sie generieren zusätzlichen Traffic, leiten also mehr Interesssent:innen auf deinen Onlineshop und erhöhen damit die Chance auf mehr Verkäufe (Conversions).
  • E-Commerce-Marktplätze: Der Verkauf über Plattformen wie eBay oder Amazon hat zwar auch etliche Nachteile (Kosten, mangelnde Kontrolle), aber gerade am Anfang kann es sinnvoll sein, den eigenen Webshop an Marktplätze anzubinden.
  • Versanddienstleister: Besonders wenn du mit mehreren Versendern zusammenarbeitest, ist es empfehlenswert, ein Shopsystem-Plugin zu verwenden, dass deinen Webshop mit ihnen verbindet und viele Prozesse weitgehend automatisiert.
  • Tracking und Analyse: Daten sind im E-Commerce der Kraftstoff jedweder Optimierung und Weiterentwicklung. Deshalb solltest du stets die zentralen Shop-Kennzahlen (KPIs – Key Performance Indicators) kennen. Dazu gehören etwa die Besuchszahlen und die Conversion-Rates. Dazu ist eine Schnittstelle für eine Analytics-Software notwendig.

Wenn du diese und weitere Voraussetzungen geklärt hast, stellt sich die Frage: Wie erstelle ich einen Onlineshop konkret? Im Folgenden erfährst du, welche DIY-Ansätze du verfolgen kannst, um deinen Onlineshop selbst zu erstellen.

Baukasten, Softwarelizenz oder Open Source?

Eine zentrales Unterscheidungskriterium bei den verschiedenen Shopsystemen ist das Hosting. Jede Internetpräsenz braucht ein digitales Zuhause, also einen Server, auf dem sie gehostet wird.

Die diversen Baukastenlösungen wie Shopify oder Jimdo bieten das Hosting gleich mit an, du musst dich also erstmal „nur“ um die Erstellung der Shopinhalte kümmern. Da die einzelnen Komponenten schon programmiert sind und du sie nach deinen Anforderungen zusammenfügst, ist das einfacher zu bewerkstelligen als bei Lizenz- oder Open-Source-Software wie zum Beispiel Magento oder Gambio.

Im Gegensatz zu Baukastensystemen musst du bei diesen Softwarelösungen allerdings (programmier-)technisch deutlich fitter sein, um einen eigenen Webshop zu erstellen, der tatsächlich reibungslos funktioniert und ansprechend designt ist. Außerdem musst du dich um deine eigene Hosting-Lösung kümmern, zum Beispiel indem du Serverkapazitäten anmietest.

Baukastensysteme und professionelle Softwares haben beide ihre jeweiligen Vor- und Nachteile. Die wichtigsten davon sind in folgender Tabelle zusammengestellt:

ShopsystemVorteileNachteile
BaukastenKeine Programmierkenntnisse notwendig; Hosting inklusive SoftwareaktualisierungenNicht frei anpassbar; nicht grenzenlos skalierbar, das heißt, nur für Shops bis zu mittlerer Größe geeignet; Transaktionsgebühren
SoftwareFrei konfigurierbar; Vielfältige Schnittstellen und Plugins; Großer FunktionsumfangNur für versierte User:innen; Wartung und Pflege müssen selbst übernommen werden; Anspruchsvollere Lösungen kostspielig

Übrigens: Wenn du deinen Webshop lieber erstellen lassen möchtest, findest du oft auch bei den gängigen Baukastensystemen Angebote von entsprechenden Freelancer:innen.

Was ist noch wichtig, wenn du einen Onlineshop starten möchtest?

Neben der reinen Funktionalität deines Onlineshops gibt es weitere Aspekte, die nach Erledigung verlangen. Dazu gehört, Vorkehrungen für die Rechts- und IT-Sicherheit zu treffen. Und ganz wichtig: Um erste Kund:innen zu gewinnen, solltest du dich intensiv dem Marketing widmen.

Die drei Themen im Überblick:

Rechtstexte

In den letzten Jahren sind die rechtlichen Anforderungen an Onlineshops verschärft worden. Insbesondere der Verbraucher:innen- und Datenschutz führt zu Mehraufwand, den Betreiber:innen von Onlineshops nicht ignorieren können.

Neben einem Impressum (Anbieter:innenkennzeichnung) mit den gesetzlich vorgeschriebenen Pflichtangaben, einer Widerrufsbelehrung, den Zahlungs- und Versandbedingungen, einer Datenschutzerklärung, die die Vorgaben der DSGVO (Datenschutzgrundverordnung) erfüllt, sind insbesondere auch Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB) zu erstellen.

AGB sind zwar keine Pflicht. Aber wer solche vorformulierten Vertragsbedingungen hat, kann von vorneherein teure Rechtsstreitigkeiten vermeiden und sich gegen zahlungsunwillige Kund:innen wappnen.

Für all diese Rechtstexte gibt es spezialisierte Dienstleister, die Erstellung und Aktualisierung von AGB und Co. zum Teil im Abomodell anbieten. Ob sich diese Ausgabe für dich lohnt, musst du anhand der Größe deines Unternehmens und des individuellen Aufwandes für sichere Rechtstexte bewerten.

IT-Sicherheit

Die Verschlüsselung der Internetverbindung (zu erkennen am „s“ hinter dem „http“ als Teil der URL) ist zwar mittlerweile Standard und insbesondere bei mit Baukästen erstellten Onlineshops kein Problem.

Aber dennoch musst du als Betreiber:in eines Webshops damit rechnen, dass Hacker:innen sensible Daten abgreifen (auch von Kund:innen) oder versuchen, dich mit einer Ransomware zur Zahlung von „Lösegeld“ zu zwingen. Dagegen gilt es, sich bestmöglich zu schützen.

IT-Sicherheit ist ein komplexes Thema. Die Basics wie geeignete Passwörter, regelmäßige Softwareupdates und allgemeine Vorsicht (zum Beispiel die Nutzung eines VPN-Tunnels, wenn du mal Bestellungen in der Bahn bearbeitest) sollten dir quasi in die DNA übergehen.

Darüber hinaus solltest du dir Gedanken zu einer wasserdichten Backup-Lösung machen. Sonst kann es dir beispielsweise passieren, dass du deinen Webshop wegen eines IT-Problems tagelang offline nehmen musst. Falls dir selbst die Fachkenntnisse fehlen, solltest du dir spezialisierte EDV-Beratung einholen.

Onlinemarketing

Ob off- oder online, ohne Marketing geht nichts. Dabei solltest du dir klarmachen, dass Marketing viel mehr als Werbung ist. Nach wie vor gelten die 4 Ps des Marketings als Richtschnur für Onlinehändler:innen:

  1. Product (Produktpolitik): Welche Produkte möchtest du verkaufen? Dieser Punkt ist das Herz deines Geschäftsmodells. Wie macht dein Angebot das Leben deiner Kund:innen besser, angenehmer, schöner? Und warum erfüllst gerade du ihre Bedürfnisse am besten (das ist dein Alleinstellungsmerkmal, also die USP: Unique Selling Proposition).
  2. Price (Preispolitik): Was sollen diese Produkte kosten? Hierzu gehören neben dem eigentlichen Verkaufspreis auch Strategien für Rabattaktionen und Teilzahlungen.
  3. Place (Distributionspolitik): Welche Vertriebskanäle wirst du einsetzen? Nur den eigenen Shop oder auch die großen Marketplaces? Planst du, Dropshipping oder Fulfillment-Dienstleister zu nutzen?
  4. Promotion (Kommunikationspolitik): Wie kannst du dein Angebot bekannt machen? Schließlich wirst du nur etwas verkaufen, wenn irgendjemand weiß, dass es dich gibt. Hierhin gehört die klassische Werbung zum Beispiel in Form von Online-Ads. Aber auch alles weitere, was deine Brand bekannter macht, etwa ein Blog oder Social Media, ist Teil der Kommunikation mit den Kund:innen.

Die Gründung eines E-Commerce-Business ist komplex. Sie besteht aus weit mehr als nur der Initialzündung. Eher gleicht sie einer langen Reise, die Geduld und Ausdauer verlangt. Dieses 101 zur Erstellung eines Onlineshops bietet dir eine Starthilfe.

Sobald du die virtuellen Stores geöffnet hast, wirst du feststellen, dass es immer etwas zu tun, zu verbessern, zu ergänzen gibt. Wenn du die Grundlagen weiter beherzigst und beständig deine gesammelten Daten analysierst, bist du bestens aufgestellt, um mit deinem E-Commerce erfolgreich zu sein.


DIESEN ARTIKEL TEILEN

Unsere letzten Beiträge


fynax. Flow digital.

LinkedIn Profil
Vernetze dich auf LinkedIn mit fynax
FOLLOW @FYNAX
Facebook Feed
Vernetze dich auf Facebook mit fynax
FOLLOW @FYNAX

FYNAX NEWSLETTER

So geht E-Commerce.

Der fynax Newsletter

Mit der Registrierung nimmst du die Datenschutzerklärung zur Kenntnis.

© stockfour via iStock

eBay for Business: Brauchst du einen Stand auf dem virtuellen Trödelmarkt?

Wenn du geschäftsmäßig auf eBay verkaufen möchtest, musst du ein gewerbliches Verkäufer:innenkonto anlegen. Das trägt den sprechenden Namen eBay for Business.

Das Verkaufen auf eBay ist – wie E-Commerce generell – ein anspruchsvolles Unterfangen. Es erfordert Geschick, Hingabe und eine gute Portion Insiderwissen, um deinen Onlineshop zu einem respektablen Business zu entwickeln.

Wie du damit anfangen kannst, erfährst du in diesem Blog.

eBay for Business: Wann brauchst du ein geschäftliches Konto?

Wenn du ein eBay-Verkäufer:innenkonto eröffnest, hast du zwei Möglichkeiten zur Auswahl: persönliches oder gewerbliches Konto.

Die Einrichtung des eBay-for-Business-Kontos ist kostenfrei und gemäß den eBay-Regularien zwingend notwendig, wenn du:

  • häufiger und größere Mengen verkaufen möchtest
  • Artikel verkaufst, die du selbst hergestellt hast
  • Produkte auf eBay erwirbst, um sie weiterzuverkaufen
  • du schon außerhalb von eBay mit einem Gewerbe unterwegs bist

Du kannst eBay für B2B- wie auch B2C-Geschäfte nutzen. Mit einem Business-Account bist du also zum Verkauf an Endverbraucher:innen und an Unternehmenskund:innen berechtigt.

Wichtig: Wenn du nach dem deutschen Umsatzsteuergesetz (UstG) als Unternehmer:in giltst, musst du dich auch bei eBay als gewerbliche:r Händler:in anmelden.

Als Unternehmer:in giltst du ab einem Umsatz von 17.500 Euro pro Kalenderjahr.

Das war schon immer so, ist aber seit dem 1. Januar 2019 nochmal klarer geregelt. In diesem Jahr trat das „Gesetz zur Vermeidung von Umsatzsteuerausfällen beim Handel mit Waren im Internet und zur Änderung weiterer steuerlicher Vorschriften“ (insbesondere die Paragrafen 22f und 25e im UStG) in Kraft.

Aus rechtlicher Sicht gilt ganz allgemein: Gewerbe ist Gewerbe, egal ob on- oder offline. Deshalb sind auch bei eBay Business nicht nur professionelles Marketing und Sales wichtig für den Erfolg. Zusätzlich gibt es zahlreiche rechtliche Regelungen zu beachten.

Vorteile von eBay Business für E-Commerce-Händler:innen

Mit den Verpflichtungen für gewerbliche Anbieter:innen kommen bei eBay auch einige Vorzüge zum Tragen. Das betrifft zum Beispiel günstigere Konditionen bei den Verkaufsprovisionen.

Außerdem bemüht eBay sich, dich als Business-Neuling nicht allein zu lassen. Es gibt viele Informations- und Lehrangebote, die den Einstieg und die stetige Weiterentwicklung deines eBay Business erleichtern sollen. Dazu gehören:

  • Der eBay-Podcast zu Themen wie E-Commerce-Recht, Personal Branding oder Werben bei eBay
  • Der eBay-Durchstarter, ein kostenloses Beratungsangebot für ambitionierte Händler:innen
  • Der YouTube-Kanal mit Tipps, Erklärvideos und Neuigkeiten speziell für E-Commerce-Unternehmer:innen
  • Die eBayCommunity, wo du dich mit anderen Händler:innen austauschen kannst
  • Das eBayRechtsportal mit wertvollen Tipps für Verkäufer:innen zu Gewerbeanmeldung, Umsatzsteuer, Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) und mehr

eBay for Business oder eigener Onlineshop?

Aber was ist letztlich eigentlich „besser“? Ein eigener Shop oder ein Stand bei eBay for Business? Neben der Unterstützung in Form von Informationen gibt es natürlich weitere gewichtige Argumente, die für eBay Business (oder für andere Marketplaces wie Amazon Business) sprechen:

  • Du erhältst sofort eine potenziell riesige Reichweite
  • Die gesamte IT-Infrastruktur ist schon gebaut und für dich nutzbar
  • Diverse Marketinglösungen sind zu vergleichsweise schmalen Budgets einsetzbar

Diesen Vorzügen von Marktplätzen stehen natürlich immer auch einige Nachteile gegenüber:

  • Aufbau deiner Marke: Hier hast du mit deiner eigenen Shopwebsite freie Hand. Bei einem Marketplace musst du dich häufig sogar nach Details wie verfügbaren Farben, Schriftarten oder Layouts richten. Allerdings ist eBay for Business hier flexibler als zum Beispiel Amazon.
  • Customer Experience: Auch hier gilt, dass du mit deinem eigenen Onlineshop viel mehr Kontrolle darüber hast, welche Erfahrungen von der Produktsuche bis hin zur Retourenabwicklung Kund:innen mit deiner Marke machen.
  • Krisensicherheit: Es ist zwar unwahrscheinlich, unmöglich ist es aber nicht: Falls es aus irgendeinem Grund eBay for Business morgen nicht mehr gibt oder plötzlich negative Schlagzeilen das Image der Plattform ruinieren, existiert auch dein Geschäft nicht mehr.

Diese sind einige der wichtigsten Punkte, die bei der Abwägung zu beachten sind. Die Antwort auf die Frage, welches Modell sich für dich besser eignet, kann immer nur individuell ausfallen.

Insbesondere am Anfang kann ein Marketplace wie eBay Business dir Vorteile bringen und dabei helfen, mit ein wenig Extraspeed aus den Startlöchern zu kommen. Auf Dauer wirst du in vielen Fällen mit deinem eigenen Shop besser bedient sein – vor allem mit Blick auf deine Positionierung, dein Branding und die Kund:innenbindung.

Was sind eBay Shops?

Die Anmeldung für ein gewerbliches eBay-for-Business-Konto ist einfach und kostenlos. Damit kannst du zwar schon verkaufen, allerdings sind die Funktionen relativ basic. Sobald dein Handelsvolumen etwas steigt, lohnt sich ein Blick auf die eBay Shops. Ein Shop ist deine eigene Shop-Site bei eBay und bietet dir zusätzliche Features.

Es gibt vier Varianten der eBay Shops: Basis, Top, Premium und Platin. Ihre wichtigsten Unterschiede und die monatlichen Kosten zeigt dir die Tabelle:

Shop-KategorieFeatures (im Preis inbegriffen)Kosten für Monatsabo
BasisBis zu 400 Festpreisangebote und 40 Auktionen pro MonatNutzung der eBay-Marketing-Tools inkl. 50 Sonderaktionen pro TagAbmahnschutz Basic und Datenschutz 360+ von Trusted ShopsEUR 39,95 (Rabatt bei jährlicher Zahlungsweise)
Top (alles aus Basis, plus:)Bis zu 2.500 Festpreisangebote und 100 Auktionen pro Monat1.000 Sonderaktionen pro TagNutzung von Terapeak Insights zur WarenbeschaffungEUR 79,95 (Rabatt bei jährlicher Zahlungsweise)
Premium (alles aus Top, plus:)Festpreisangebote unbegrenzt, 250 Auktionen pro Monatvergünstigte Gebühr für die Nutzung des „Enterprise Pakets“ von Trusted ShopsWerben mit durchgestrichenen PreisenEUR 299,95 (Rabatt bei jährlicher Zahlungsweise)
Platin (alles aus Premium, plus:)10 % Rabatt auf die VerkaufsprovisionMehr Infos zur Rabattberechnungkostenlose Unterstützung durch einen Account-Manager und eBay ConciergeZugang zum Wow!-Angebote-ProgrammEUR 4,999,95

6 Dos and Don´ts für eBay for Business

Die Stellschrauben, die dir bei eBay Business zur Verfügung stehen, um erfolgreich und rechtssicher zu verkaufen, können gerade am Anfang etwas erschlagend sein, trotz der vielen nützlichen Tools und Ratgeberbereiche. Hier sind darum sechs Grundlagen-Tipps, die dir in jedem Fall helfen:

  1. Klein anfangen: Du musst nicht gleich große Summen in dein Inventar investieren. Such dir stattdessen ein paar Artikel für den Verkauf aus und sammele Erfahrungen beim Fotografieren, Verfassen von Angeboten, Testen von Preisoptionen und im Umgang mit den Käufer:innen. Bevor du weiter skalierst, solltest du die E-Commerce-Basics wie Bestellabwicklung, Retourenbearbeitung usw. beherrschen. Und nicht vergessen: Auch wenn du eBay Business nur nebenbei betreibst, solltest du dem Projekt jeden Tag Zeit widmen, wenn du Ergebnisse sehen möchtest.
  2. Amateurfotos reichen nicht: Im E-Commerce brauchst du gute Produktfotos, sonst kriegst du nichts verkauft. Verwende gut ausgeleuchtete, hochauflösende Fotos auf einem schlichten Hintergrund, die die Produkte aus verschiedenen Blickwinkeln zeigen. Und nutze das eBay-Bilderdienst-Tool, damit die Fotos auf unterschiedlichen Screens richtig dargestellt werden.
  3. Je mehr Details, desto besser: Ein Bild sagt vielleicht mehr als 1.000 Worte, aber detaillierte Produktbeschreibungen können wahre Sale-Magie wirken. Wähle zunächst eine Artikelkategorie und verwende dann Keywords für den Titel und die Beschreibung deines Angebots. Mit anderen Worten: Optimiere alles für eBay Best Match, die Suchmaschine der Plattform.
  4. Nutze die eBayVerkäuferzentrale: Mit diesem kostenlosen Tool kannst du auf ein Dashboard zugreifen und sehen, wie sich deine Angebote entwickeln, neue Artikel schnell einstellen und den Status von Bestellungen und Rücksendungen einsehen. Diese Daten helfen dir, dein eBay-for-Business-Konto aufzuwerten und bessere Ergebnisse zu erzielen.
  5. Verbinde eBay for Business mit deinem eigenen Shop: Wenn du schon einen hast, solltest du deinen Shop unbedingt mit deinem eBay-for-Business-Konto verbinden. Auf diese Weise kannst du Traffic von eBay auf deine eigene Website umleiten – was die Chance erhöht, Kund:innen an deine Marke zu binden. Denk daran, dass viele E-Commerce-Plattformen wie Shopify über eine kostenlose eBay-Integration verfügen.
  6. eBay for Business ist kein rechtsfreier Raum: Last but not least solltest du dir im Klaren darüber sein, dass für eBay dieselben steuer- und handelsrechtlichen Regeln gelten wie überall sonst auch. Informiere dich also, welche Bestimmungen du einzuhalten hast. Lies dir die Hinweise auf dem eBayRechtsportal durch und sprich im Zweifel mit einer versierten Anwaltskanzlei sowie Steuerberatung.

Fazit: Wann lohnt sich eBay for Business?

Ob du dich beim Einstieg in den E-Commerce für einen eigenen Onlineshop oder für eBay Business entscheiden solltest, hängt ganz von deiner individuellen Situation ab. Willst du hauptberuflich verkaufen oder das Ganze als Side-Hustle aufziehen? Wirst du individualisierte Produkte oder Massenware verkaufen? Wieviel Fachwissen zu Marketing, Sales und IT bringst du mit?

Gerade für Neueinsteiger:innen kann die Nutzung von eBay for Business ein guter Startpunkt sein. Vieles von dem, was du für den Onlinehandel brauchst, ist dort schon vorhanden. Du kannst Erfahrungen sammeln und im Unterschied zu anderen Plattformen hast du bei eBay auch mehr Möglichkeiten, deinen Onlineauftritt zu individualisieren und so deine eigene Marke zu stärken.

Stellst du dich geschickt an, ziehst du nach und nach Interessent:innen vom eBay– hinüber zu deinem eigenen Onlineshop.


DIESEN ARTIKEL TEILEN

Unsere letzten Beiträge


fynax. Flow digital.

LinkedIn Profil
Vernetze dich auf LinkedIn mit fynax
FOLLOW @FYNAX
Facebook Feed
Vernetze dich auf Facebook mit fynax
FOLLOW @FYNAX

FYNAX NEWSLETTER

So geht E-Commerce.

Der fynax Newsletter

Mit der Registrierung nimmst du die Datenschutzerklärung zur Kenntnis.