Amazon FBA (Fulfillment by Amazon) hat sich zu einer der beliebtesten Methoden im E-Commerce entwickelt, um Produkte zu verkaufen. Dabei ermöglicht Amazon es kleinen und mittelständischen Unternehmen, ihre Produkte auf der Plattform anzubieten, ohne sich um die logistischen Herausforderungen kümmern zu müssen. Für viele E-Commerce-Händler:innen ist das Angebot sehr attraktiv, doch haben die letzten krisengebeutelten Jahre gezeigt, dass man sich strategisch gut positionieren muss, um nachhaltig im Geschäft zu bleiben. Eine andere Alternative bietet dagegen unybrands, indem sie Online-Händler:innen zu möglichen Exit-Strategien beraten. Das innovative und junge Kollektiv vereint inzwischen rund zwei Dutzend Marken in ihrem Portfolio. Podcast-Hosts Saravanan Sundaram und Nadja Müller haben sich  mit Business Development Representative Benno Sader zusammengesetzt und ihnen von ihm über und über die die Geschäftsidee dahinter aufklären lassen.

Benno selbst kam mehr per Zufall zu seiner aktuellen Position. Nach seinem abgeschlossenen Business Economics Studium in Amsterdam, wollte er eigentlich einen Arbeitsvertrag bei Oracle unterschreiben, entschied sich aber für die Position bei unybrands. „Die erste Frage, die ich mir stellte: Was ist denn eigentlich ein Amazon-Aggregator? Und dann ist direkt meine Neugier geweckt worden“, erinnert sich Benno an sein erstes Gespräch mit dem jungen Kollektiv. Zu seiner Hauptaufgabe bei unybrands, Marken und Firmen zu akquirieren und ins Portfolio mitaufzunehmen, meint er: „Das war für viele eine Neuheit, die meisten Amazon-Händler wussten gar nicht, dass sie ihre Marke verkaufen können.“

Das Konzept von unybrands konzentriert sich auf die strategische Akquisition von Amazon FBA-Marken und auf deren Weiterskalierung. Das seit 2020 aktive Unternehmen hat seinen Hauptsitz in Berlin, ist aber auch global in verschiedenen Standorten wie Miami, Seattle und Shanghai aufgestellt. Was die nächsten Ziele für unybrands sind, wo der Hauptfokus liegt und welche Kennzahlen bei Amazon-FBA-Händler:innen besonders wichtig sind, erklärt Benno unseren Podcast-Hosts Saravanan und Nadja in dieser Episode von „Thanks for Shopping!“.

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© ismagilov via iStock

Künstliche Intelligenz (KI) ist im Online-Handel nicht mehr nur ein Buzzword – beim Einsatz von KI gehört die Branche gehört zu den Vorreiter:innen. Die neuen Möglichkeiten, die im Online-Handel entstehen, sind vielfältig und beeindruckend zugleich. So können Kund:innen beispielsweise durch personalisierte Empfehlungen genau das finden, wonach sie suchen. Aber nicht nur das: Auch die Suche selbst wird durch KI Tools optimiert und somit schneller und effizienter. Und wer kennt es nicht? Man sucht nach einem Produkt online, aber findet einfach nicht das Passende. Dank der fortschrittlichen Bilderkennung von KI Tools kann man jetzt einfach ein Foto hochladen und ähnliche Produkte werden angezeigt. Das spart Zeit und Nerven! Auch du als Verkäufer:in profitiert von KI-Tools, indem du deine Kund:innen besser kennenlernst und gezielter ansprechen kannst. Doch wie genau nutzt du diese Tools für den eigenen Shop? Schauen wir uns das einmal genauer an!


© SeventyFour via iStock
Personalisierte Empfehlungssysteme

Du willst das Verhalten deiner Kund:innen analysieren und diese Informationen nutzen, um maßgeschneiderte Produktempfehlungen zu geben? KI-gesteuerte Empfehlungssysteme können durch die Verwendung von Algorithmen dir und Kund:innen ähnliche Produkte oder Ergänzungen vorschlagen, die den Interessen und Vorlieben entsprechen. Dies verbesser nicht nur die Kund:innenerfahrung, sondern trägt auch zur Steigerung der Verkaufszahlen bei.

Chatbots und virtuelle Assistenten

Chatbots sind bieten eine effiziente Möglichkeit, Kund:innenanfragen rund um die Uhr beantworten zu können. Durch den Einsatz von KI können Chatbots natürliche Sprache verstehen und menschenähnliche Interaktionen ermöglichen. Sie können Produktinformationen bereitstellen, Fragen beantworten und sogar Empfehlungen basierend auf den Vorlieben der Kund:innen geben.

Dynamische Preisgestaltung

Durch die Analyse von Marktdaten, Kundenverhalten und Wettbewerbsinformationen können dir KI-Tools den optimalen Preis für ein Produkt zu einem bestimmten Zeitpunkt ermitteln. Dies ermöglicht es dir als Unternehmer:in, deine Gewinnmargen zu maximieren und gleichzeitig wettbewerbsfähige Preise anzubieten.

Bestandsmanagement und Prognose

Um deine Bestandsführung zu optimieren und die Effizienz zu steigern, können KI-Tools deine historischen Daten und aktuelle Markttrends analysieren und genaue Vorhersagen über die Nachfrage nach bestimmten Produkten treffen. Dies ermöglicht dir, deine Bestände entsprechend anzupassen, um Überbestände oder Engpässe zu vermeiden.

Betrugsprävention

KI kann auch dabei helfen, Betrug im Online-Handel zu bekämpfen. Durch die Analyse von Transaktionsdaten und dem Erkennen von verdächtigen Mustern können potenzielle Betrugsfälle frühzeitig erkannt und verhindert werden. Dies schützt sowohl dich als auch deine Kund:innen.


Die oben genannten KI-Tools sind nur einige Beispiele für die vielfältigen Anwendungsmöglichkeiten von KI im Online-Handel. Doch in einer Zeit, in der der Wettbewerb im Online-Handel immer intensiver wird, können dir solche Tools helfen, erfolgreich zu bleiben. Es ist jedoch wichtig, dass du bei der Implementierung von KI-Tools Datenschutz- und Sicherheitsaspekte immer berücksichtigst, um das Vertrauen der Kund:innen zu wahren.

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Amazon, eBay und Alibaba, jetzt auch TikTok, Shein und Temu – in einer Zeit, in der die Konkurrenz im E-Commerce stetig wächst, ist es auch für Online-Händler:innen von größter Bedeutung, die Performance ihrer Webshops zu messen und besser zu verstehen. Web-Traffic-Metriken bieten dir die Möglichkeit, das Verhalten deiner Besucher:innen zu analysieren, gezielte Maßnahmen zu ergreifen, um deine Conversion-Rate zu steigern und deinen Umsatz zu maximieren. Wie genau können sogenannte Analytics-Lösungen auch zum Vorteil deines Shops eingesetzt werden? Wir gehen auf die wichtigsten Analytics-Tools im E-Commerce ein und zeigen warum Web-Traffic-Metriken nicht nur die Customer Experience deines Shops verbessern, sondern allgemein dazu beitragen deine Verkaufsperformance zu maximieren.


Traffic-Quellen

Ein entscheidender Faktor bei der Verbesserung deines Online-Shops, ist die genaue Erfassung der Traffic-Quellen. Es ist wichtig zu verstehen, auf welche Weise und von wo Nutzer:innen auf deinen Webshop zugreifen. Durch gezieltes Platzieren von Links in Suchmaschinen, sozialen Medien oder durch Verlinkungen in Blogbeiträgen und Artikeln lässt sich dein Traffic dabei erhöhen.

Besonders wichtig ist dabei, den Online-Shop für die mobile Nutzung zu optimieren. Denn: die meisten Verbraucher:innen kaufen mobil über das Smartphone ein. Es spielt also auch eine entscheidende Rolle den Webshop so benutzerfreundlich wie möglich zu präsentieren. Eine weitere Maßnahme ist die Suchmaschinenoptimierung. Auch hier kann durch gezielte Optimierung die Sichtbarkeit deines Online-Shops deutlich verbessert und dadurch mehr Traffic generiert werden.

Alles in allem gilt diese Faustregel: Je mehr Daten und Informationen deinen Analyse-Programmen zur Verfügung stehen, desto besser können diese Tools dir dabei helfen, das Nutzungsverhalten deiner Kund:innen zu verstehen.

Conversion- und Click-Through-Rate

Die Conversion- und Click-Through-Rate spielen eine zentrale Rolle bei der Bewertung der Performance eines Webshops. Sie bieten wertvolle Einsichten in die Effektivität von Impressions, Klicks und Conversions. Sie sind nicht nur auf abgeschlossene Käufe beschränkt, sondern auch auf andere Aktionen, wie zum Beispiel die Registrierung beim Newsletter, das Herunterladen von Dateien oder das Ausfüllen von Formularen.

Analyse-Tools ermöglichen es dir, die tatsächlichen Conversions deiner Kund:innen zu verfolgen und auszuwerten. So kannst du beispielsweise feststellen, ob die Conversions über bezahlte Werbekampagnen oder über organische und kostenlose Quellen generiert wurden und kannst deinen Shop entsprechend anpassen.

Ladezeiten

Ladezeiten beeinflussen das Usability- und Suchmaschinen Ranking deines Webshops. Das heißt, eine kurze Ladezeit hat positive – eine lange Ladezeit dagegen negative Auswirkungen auf deine Webperformance. Das macht dieses Beispiel deutlich: Wenn der Ladeprozess deines Onlineshops in den ersten zwei Sekunden nach Aufruf abgeschlossen wird, dann steigen automatisch auch die gemessenen Conversions. Im Gegenzug sinkt aber mit jeder extra verstrichenen Sekunde die Conversion Rate um gute 4,5 Prozent.

Beachte, dass lange Ladezeiten vor allem durch Bilder und Videos mit zu großem Speichervolumen entstehen, aber auch eine fehlende Mobil-Optimierung deiner Webpage kann dazu beitragen. Deswegen: kümmere dich um gute Analytics-Lösungen vorab, die deine Ladezeiten nach Browser-Typ, Version, Gerätetyp und Modell bewerten. Durch die erhaltenen Informationen kannst du deinen Webshop an den entsprechenden Stellen ggf. nachjustieren.

Kund:inneninformationen

Verschiedene Kund:innensegmente können mithilfe von Analytics-Tools erfasst werden, um Informationen über das Alter, Geschlecht, den Standort und das benutzte Gerät der Verbraucher:innen zu erhalten. Dadurch können Zielgruppen entwickelt und zielgerichteter Content für beispielsweise mobile Nutzer:innen unter 30, erstellt werden.

Sitzungsdauer & Bounce Rate

Die Sitzungsdauer und die Bounce Rate sind wichtige Metriken, um die Qualität des Contents und die Usability deiner Website zu bewerten. Eine kurze Sitzungsdauer kann auf Probleme wie lange Ladezeiten, ungenügende Usability der Shop-Funktionen oder ein schlechtes Interface generell hinweisen. Die Bounce Rate gibt dabei Auskunft darüber, wie viele Nutzer:innen zu anderen Websites oder Shops abwandern.

Mit den entsprechenden Analytic-Tools können in diesen Kategorien wichtige Informationen über das Engagement der Shop-Besucher:innen, wie das Verlassen einer Seite, das Ausfüllen von Formularen, Downloads und die Verweildauer beim Scrollen ermittelt werden. Dadurch kannst du auch feststellen, ob Schaltflächen, Formulare und Downloads wie gewünscht funktionieren.

Funnel

Der sogenannte Funnel ermöglicht es, einen Idealpfad für Benutzer:innen zu definieren und diesen mit dem tatsächlichen Nutzer:innenverhalten abzugleichen. Dadurch kann die gewünschte Customer Journey mit der tatsächlichen verglichen werden und es können funktionierende oder nicht funktionierende Dateipfade identifiziert und justiert werden.

Fehlermeldung 404

Fehlermeldungen wie „Seite nicht gefunden (404)“ müssen von Analytics-Lösungen dokumentiert werden, da sie eine negative Benutzer:innenerfahrung wiederspiegeln, die sich negativ auf die Conversion Rate auswirkt und unter anderem auch die SEO-Strategie deines Shops beeinträchtigt.

Web-Traffic-Metriken – darauf solltest du achten

Um einen erfolgreichen Online-Shop zu betreiben, ist es wichtig, dass alle Seiten, Funktionen und vor allem das Menü übersichtlich und einfach zu bedienen sind. Dadurch ermöglicht man Kund:innen eine hochwertige Usability und eine angenehme Customer Experience. Eine gute Customer Experience wiederum steigert die Loyalität deiner Kund:innen und erhöht die Chance, dass sie zurückkommen.

Jedoch sollten Händler:innen nicht nur auf attraktives Webdesign setzen, sondern auch gute Analytics-Lösungen anwenden, um die Performance des Webshops regelmäßig zu kontrollieren. Gute Analytics-Lösungen helfen dir dabei, das Kaufverhalten und die Wünsche der Endverbraucher:innen besser zu verstehen und so die User Experience zu verbessern und die Conversion Rate deines Webshops zu erhöhen.

Es ist wichtig zu beachten, dass gängige Analytics-Software Lösungen wie Universal Analytics oder Google Analytics 4 die gespeicherten Daten in den USA erheben und damit gegen die Compliance-Richtlinien der Datenschutzgesetzverordnung (DSGVO) verstoßen. Um rechtliche Konflikte zu vermeiden und eine transparente und nachhaltige Datenerhebung auf europäischem Niveau anzubieten, sollte man sich deswegen nach datenschutzfreundlicheren Alternativlösungen umsehen. Diese Lösungen kommen auch bei Verbraucher:innen besser an, denn eine DSGVO-konforme Datenerhebung basiert immer auf der ausdrücklichen Einwilligung der Shop-Besucher:innen und muss in einem separaten Fenster per Mausklick aktiviert werden.


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In einer Welt, in der Konsument:innen mit nur wenigen Klicks Zugang zu einer schier unendlichen Produktauswahl haben, ist ein effizientes und reibungsloses Logistiksystem für jede:n Online-Händler:in unerlässlich. Ob es darum geht, den Lagerbestand zu verwalten, Bestellungen zu bearbeiten, Produkte zu verpacken und zu versenden oder die Lieferung zu verfolgen – jede Phase des Logistikprozesses ist von entscheidender Bedeutung für den Erfolg eines Webshops. Das weiß auch Florian Beck, Geschäftsführer von Bergen Logistics Europe. Das 2015 gegründete Unternehmen ist Teil der Elanders-Gruppe und ein Fulfillment-Anbieter für Fashion und Lifestyle. Auch wenn kleine und mittelgroße Brands im Fokus des Unternehmens liegen, bieten Florian und seine Firma einen ganzheitlichen Fulfillment-Service und eine Prozessunterstützung mit Tools und Software-Lösungen, die von Lagerhaltung und Verzollung bis hin zu Versand, Verpackung und Fiskalvertretung der Brands reicht. „Ohne Logistik würde in unserer Welt gar nichts funktionieren“, erklärt Florian unseren Podcast-Hosts Saravanan Sundaram und Nadja Müller in der neuen Folge von „Thanks for Shopping“.

Florian selbst ist Logistiker durch und durch: Neben seiner Ausbildung zum Speditionskaufmann und einem betriebswirtschaftlichen Studium kam Florian unter anderem auch bei seiner Anstellung bei einem Buchgroßhändler mit dem Thema Logistik in Berührung. Denn als die Logistik für Warensendungen noch in den Kinderschuhen steckte, galten vor allem Buchhandlungen und ihre damals fortschrittlichen Logistiksysteme als Vorreiter in der Branche. Florian übernahm dort ein Spin-off Projekt, mit welchem er E-Commerce Shops wichtiges Know-How zu Logistikprozessen vermitteln konnte.

Zur Unternehmensmission von Bergen Logistics Europe erklärt der heutige Geschäftsführer: „Wir sind ein Fulfillment-Anbieter, der sich auf die Branchen Fashion und Lifestyle fokussiert hat. Speziell auf kleine und mittelgroße Shops und Brands, weil sie oft bei großen Anbietern durchs Raster fallen und wir da am meisten Entwicklungspotential sehen“. Florian ist heute insbesondere für den Vertrieb, das Marketing und für die Operationsplanung in Europa verantwortlich. Wie sein Team den Omnichannel-Fulfillment Service realisiert und was ihre nächsten Ziele sind, erklärt er unseren Podcast-Hosts Saravanan und Nadja in dieser Episode von „Thanks for Shopping!“.

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„Ich dachte, ich muss etwas Cooles auf den Markt bringen. Und dann habe ich verstanden, ich bediene einfach die Nachfrage auf Amazon!“, erzählt Kilian Sell von AMZ Manager unseren Podcast-Hosts Saravanan Sundaram und Nadja Müller in der neuen Folge von Thanks for Shopping. Kilian weiß, dass es nicht notwendig ist, das next-best-thing auf Amazon zu verkaufen, um erfolgreich auf der Plattform zu sein, doch gibt es besonders bei der Beratung von Online-Händler:innen und bei der Erstellung von Verkaufsstrategien und Werbekampagnen eine bisher unterschätzte Nachfrage. Genau diese Lücke schließt Kilian Sell und seine Pay-per-Click Agentur AMZ Manager durch ihre rundum Beratung und mithilfe von maßgeschneiderten Werbe- und Strategiekampagnen für Online-Händler:innen. Der Hauptfokus liegt neben dem erfolgreichen Marketing von Webshops auch auf der schnellen Problemlösung von Amazon-Händler:innen.

Nach einem Studentenjob bei der DPD und vollen Lagerhäusern mit Amazon-Paketen, erkannte Kilian das Potential des Online-Handels bereits früh. Als ehemaliger Online-Händler startete er daraufhin seine E-Commerce-Laufbahn mit dem Verkauf von Schlüsselanhängern auf Amazon, aber mit der GmbH-Gründung 2017 kam es dann zur forcierten Sperrung seines Händler-Kontos. Kilian meint: „Rückblickend war die Sperrung eine der besten Sachen, die passiert ist.“ Warum das so ist, weshalb Kilian als ehemaliger Seller einen besonderen Zugang zu Amazon-Händler:innen hat und was ein sogenanntes Trouble-Shooting Netzwerk ist, das alles erzählt uns Kilian in der neuen Episode von Thanks for Shopping.

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fynax auf dem Logistik E-Commerce Camp Bremen

Logistik – einfach nur ein notwendiges Übel im Handel? Viele Online-Händler:innen unterschätzen den Erfolgsfaktor einer gut funktionierenden Logistik im eigenen Unternehmen. Daher ist es umso wichtiger, dieses Erfolgspotential mit best practice-Prozessen zu optimieren. Am 06. Juli versammelten sich Branchen-Expert:innen aus dem Online-Handel beim diesjährigen Logistik E-Commerce Camp in Bremen und gaben bei insgesamt 20 Vorträgen und Intensiv-Workshops auf drei Bühnen wichtigen Input zur Prozessoptimierung. Unter ihnen auch das Experten-Team von fynax um fynax-Leiter Saravanan Sundaram und Zollexperte Markus Bitzer.

Logistik & Versand: Schlüsselthemen bei Online-Händler:innen

Das Programm des LEC war vollgespickt, unter anderem mit Highlight-Vorträgen zur Durchführbarkeit der 4-Tage-Woche in der Logistik, Do´s and Dont´s bei Retourenprozessen und zu den wichtigsten Kriterien bei der Wahl des passenden ERP-Systems. Logistik-Expert:innen wie Fielmann, Hanna Hillnhütter vom Händlerbund und Julius Wegmann von Fiege gaben außerdem wichtigen Input zu Fulfillment, Packaging und rechtlichen Fragen im Rahmen des Versandhandels. Am fynax-Stand wurden dieses Jahr nicht nur E-Commerce-Interessierte von uns beraten, sondern auch zum Thema Warenverkehr & Zoll abgeholt.

fynax gemeinsam mit Zollexperte Markus Bitzer an der „Alten Werft“

Steuerrechtliche Fragen zum Warenverkehr gehen Online-Händler:innen wohl nie aus. Doch in diesem Jahr entschied sich das fynax-Team, im Rahmen des Expertenvortrags zu „Online-Handel & Zoll – alles was du zum grenzüberschreitenden Warenverkehr wissen musst“, auch die Expertise von ehemaligem Thanks-For-Shopping Podcast-Gast und Zoll-Experte Markus Bitzer mit einfließen zu lassen. Neben dem Vortrag zu den Vorteilen einer digitalen Steuerberatung mit Branchenspezialisierung im E-Commerce von Saravanan Sundaram, berichtete Markus Bitzer den Interessierten von zollspezifischen Erfahrungen im Rahmen des grenzüberschreitenden Grenzverkehrs. Die Anwesenden, unter ihnen viele Online-Händler:innen, zeigten ein reges Interesse an der Thematik, was sich an der darauffolgenden Q&A-Fragerunde gut beobachten ließ.


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„Warum gibt es eigentlich keine richtig gute deutsche Zahllösung?“ Mit diesem Grundgedanken hat sich FinTech-Expertin Miriam Wohlfarth bereits früh auseinandergesetzt und es als Mitgründerin von Banxware mit ihrem Unternehmen geschafft, Zahlungsabwicklungen in Online-Plattformen erfolgreich einzubinden. Das Besondere bei Banxware: das Unternehmen bietet außerdem flexible Kreditvergaben an und fungiert dabei als Schnittstelle zwischen Banken und E-Commerce Plattformen. Die Idee dahinter? „Plattformen wissen, wo der Need ihrer Kunden am höchsten ist!“, erklärt Miriam unseren Podcast-Hosts Saravanan Sundaram und Nadja Müller in der neuen Folge von „Thanks for Shopping“.

Miriam selbst kommt ursprünglich aus der Tourismus- und Reisebranche. Als eine der ersten weiblichen FinTech-Gründerinnen in Deutschland ist sie inzwischen als Geschäftsführerin und Gründerin von RatePAY und Banxware nicht mehr aus der Branche wegzudenken. Als Mitglied des FinTech-Rats des Bundesministeriums für Finanzen blickt Miriam auf knapp 20 Jahre Erfahrung im Bereich Online-Payment zurück.

Banxware ermöglicht durch die nahtlose Integration von Kreditvergaben in Online-Verkaufsplattformen jungen Gründer:innen in der E-Commerce-Branche eine Alternative zur klassischen Kreditvergabe bei der Bank. Wie genau es zur Unternehmensgründung kam, warum Las Vegas eine Rolle spielt und wie Banxware es schafft Finanzdienstleistungen flexibel in Plattformen zu integrieren, darüber sprechen Miriam, Saravanan und Nadja in dieser Episode von „Thanks for Shopping!“.

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Das korrekte Branding ist für den Erfolg deiner Marke als Online-Händler:in ausschlaggebend. Insbesondere mit dem Wandel der Kommunikationskultur der Unternehmen nach außen, lässt sich ein großer Trend hin zu einem werteorientierten Branding mit „purpose“ feststellen. Das weiß auch Danilo Schmidt von Brandible, der es sich nicht nur zur Aufgabe gemacht hat die Marken seiner Kund:innen erfolgreicher zu machen, sondern auch großen Wert auf die nachhaltige Beratung seiner Händler:innen legt. Brandible ist eine Wortzusammensetzung aus „brand and visible“. Danilo erklärt unseren Podcast-Hosts Nadja Müller und Saravanan Sundaram in der aktuellen Folge von Thanks for Shopping die Philosophie hinter Brandible wie folgt: „Make your brand visible. Wir machen Marken sichtbar und erfolgreich“.

Danilo ist in St. Petersburg geboren, in jungen Jahren nach Dresden gekommen und hat als Student nebenbei Dresdner Christstollen an Touristen verkauft. Nach mehreren Stationen an Universitäten im Ausland kehrte Danilo nach Dresden zurück und kam 2007 auf die Idee seine Dresdner Stollen als personalisierte Geschenkartikel über einen eigenen Online-Shop zu verkaufen. Die Gründung von Brandible liegt jetzt 16 Jahre zurück und das Dresdner Online-Unternehmen bietet inzwischen rund 150.000 Werbeartikel in dessen Shop an.

In dieser Episode erzählt uns Danilo von Brandibles branchenerfahrenen Kund:innenservice, der Herangehensweise an Marketingstrategien und von der fachlichen und strategischen Beratung von über 50.000 Kund:innen in ganz Europa. Brandible konzentriert sich auf die Positionierung und Visibilität von Marken, aber wie genau es damit gelingt Marken noch erfolgreicher zu machen und warum Werbeartikel eben doch mehr als nur Gadgets sind, erfahrt ihr in der heutigen Folge von „Thanks for Shopping.“


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Was haben Gen Z, Boomer und Millennials gemeinsam? Sie alle sind als Gründer:innen von E-Commerce-Unternehmen in der Marktwirtschaft vertreten. Dennoch gibt es große Unterschiede in der Kommunikationskultur der Unternehmen nach außen. Gerade bei Gen Z, das heißt in den Geburtenjahrgängen von 1997 bis 2012, lässt sich ein signifikanter Wandel der Kommunikationskultur und des wirtschaftlichen Ansatzes feststellen. Wir erklären, warum „purpose“ inzwischen als entscheidender Faktor bei Online-Händler:innen gilt und wie neue Ansätze die Struktur der Unternehmenskommunikation nach außen nachhaltig beeinflussen.

Gen Z und Social Media

Etwa 90 Prozent der Jugendlichen zwischen 14 und 24 nutzen Social-Media Plattformen wie Instagram, YouTube oder TikTok. Die Händler:innen und Gründer:innen der sogenannten Generation Z setzen hierbei vor allem auf die Präsenz und auf die Generierung von Traffic in genau diesen Kanälen. Laut einer Umfrage der Onlineplattform GoDaddy sind etwa 76 Prozent der Gründer:innen der Ansicht, dass soziale Medien den wichtigsten Faktor für den Erfolg eines digitalen Unternehmens ausmachen. Die Tatsache, dass auch über ein Drittel der kleinen und mittelständischen Unternehmen inzwischen Social-Media-Kanäle nutzen, um ihre Marke und Community aufzubauen und unter anderem ihre Gründung und ihren Erfolg auf soziale Medien zurückführen, untermauert diese Tendenz.

It´s all about purpose

Der Faktor „purpose“ oder der Sinn und Mehrwert des Unternehmens genießt inzwischen einen hohen Stellenwert in der Welt des Online-Handels. Es wird immer deutlicher, dass eine klare Positionierung und starke Meinung bzw. eine starke Werteverbundenheit des Unternehmens einen entscheidenden Faktor in der Kund:innengewinnung und Bindung von diesen Altersgruppen darstellt. So setzen auch immer mehr Marken und Produkte auf Nachhaltigkeit und Umweltschutz in ihrer Produktion, gleichzeitig positionieren sich Unternehmen weltweit zu sozialen Themen wie Diversität und Menschenrechten. Das Fair Trade Siegel für fairen Handel unter Einhaltung bestimmter sozialer und ökonomischer Kriterien oder aber der Grüne Knopf als staatliches Siegel für nachhaltige Textilien sind nur einige wenige Beispiele dieser Initiativen. Ein anderes gutes Beispiel für ein „purpose-orientiertes“ Online-Unternehmen stellt The Heart Company von Kristina Rasmussen dar. Mit dem Slogan „Love and kindness in a bottle“ hat es sich Kristina zur Aufgabe gemacht, ihre Beauty-Produkte und Parfums als Selbstbewusstseins-Booster für ihre Kund:innen zu präsentieren und dabei zeitlose Werte wie Positivität und Freundlichkeit zu vermitteln.

Allgemein betrachtet, wird auch dem Design von ästhetisch ansprechenden Texten und Grafiken in den Social-Media-Kanälen ein hoher Stellenwert zugemessen, denn auch in der Unternehmenskommunikation nach außen spielen diese eine wichtige Rolle. Sehr interessant dabei ist, dass vor allem Gen Z, Werteverbundenheit und Positionierung höher einstuft als den wirtschaftlichen Erfolg des Unternehmens. Für die Mehrheit der jungen Gründer:innen sind also die Werte und die Ästhetik ihrer Social Media Präsenz wichtiger, als Output und Performance des Unternehmens selbst. Diese Entwicklung muss mit Blick auf die nahe Zukunft von Online-Händler:innen ernst genommen werden. Purpose, ein sozialer Mehrwert und zeitlose Konzepte, die man mit Marke oder Produkt bedienen will, sollten bei jedem E-Commerceler einen wichtigen Stellenwert in der Unternehmenskommunikation nach außen einnehmen.


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Nachhaltigkeit – ob privat oder im Unternehmen ist inzwischen nicht mehr eine kulturelle Randerscheinung, sondern vielmehr ein werteorientierter und ausschlaggebender Faktor, der die Attraktivität eines:r Arbeitgebers:in oder einer Marke steigert und gleichzeitig einen sozialen und wirtschaftlichen Mehrwert liefert. Umso wichtiger ist es deshalb auch für Online-Händler:innen sich Gedanken zu machen, wie sie ihren Webshop, ihre Lieferketten und Produkte möglichst nachhaltig gestalten können. Wolfgang Röbig von GIGA.GREEN geht noch einen Schritt weiter und hat sich und seinem Unternehmen zum Ziel gesetzt, eine Gigatonne CO2 einzusparen. GIGA.GREEN hat es sich zur Mission gemacht, Großunternehmen in Deutschland mit Photovoltaikanlagen auszustatten und damit eine grünere Zukunft zu unterstützen.

Wolfgang hat unter anderem BWL und Chinesisch studiert, mit 18 ein eigenes Handygewerbe angemeldet und eine eigene Distributionskette aufgebaut. Nach mehreren Stationen im Ausland kam er als CSO von ReBuy zum ersten Mal mit dem Thema Nachhaltigkeit in Berührung. Angesprochen auf das ambitionierte Ziel seines Unternehmens eine Gigatonne CO2 einzusparen, meint der Geschäftsführer von GIGA.GREEN nur: „Wir haben aus der Vergangenheit gelernt und sagen, unser Ziel muss so groß sein, dass man Angst davor hat“.

In dieser Episode erzählt unser Gast nicht nur von den Vorteilen, sondern auch von etwaigen Hürden und Grundvoraussetzungen, die erfüllt werden müssen, um ein Unternehmen mit der entsprechenden Technik der Photovoltaikanlagen auszustatten. Wie Wolfgang zu der Idee von GIGA.GREEN gekommen ist, warum ausgerechnet seine Chinesisch-Sprachkenntnisse ihn weitergebracht haben und wie er mit seinem Unternehmen die vielen Gewerbedachflächen deutscher Big Player ausstatten will, das alles erzählt er unseren Podcast-Hosts Nadja Müller und Saravanan Sundaram in der aktuellen Folge von Thanks for Shopping.

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